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Mecklenburg-Vorpommern

11. Dezember 2017 | 14:25 Uhr

Mirow : Geldregen bleibt ein Rätsel

vom

Nach dem ominösem 200 000-Euro-Fund und einem Brand in Mirow dauern die Ermittlungen an.

svz.de von
erstellt am 13.Jul.2015 | 11:24 Uhr

Der spektakuläre Geldregen aus einem Baum und ein Hausbrand in Mirow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sorgen weiter für Unruhe in der Kleinstadt – und für polizeiliche Ermittlungen. „Wir ermitteln wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung“, sagte gestern eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg. Dazu soll auch der Hausbesitzer und Unternehmer noch gehört werden, auf dessen Campingplatz der Geldregen niedergegangen und von Passanten gemeldet worden war.

Das Haus des Mannes im Wert von rund 150 000 Euro war am Freitagmorgen abgebrannt. Wenige Tage vorher war auf einem Baum auf dem Campingplatz ein 200 000-Euro-Versteck gefunden worden, aus dem die Scheine herausgefallen waren. Polizisten und Feuerwehrleute hatten in 13 Metern Höhe ein Geldversteck in einem Plastik-Abwasserrohr gefunden, dessen zugeklebten Enden sich nach der Sommerhitze gelöst hatten. „Der Betreiber hat sich dann bei der Polizei gemeldet und erklärt, dass er das Geld dort versteckt hat“, erklärte die Polizeisprecherin. Den richtigen Nachweis dafür müsse er aber noch erbringen.„Der Mann ist für uns derzeit nicht auffindbar, sagte Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) in Mirow. In der Stadt erkläre man sich den Vorfall damit, dass der Mann in Scheidung lebe und es Streit um Geld gegeben haben könnte. Für Anfragen sei der Firmenchef wegen Erkrankung derzeit nicht erreichbar, so ein Sprecher des Campingplatzes gestern. Der Betrieb laufe aber weiter.

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