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Mecklenburg-Vorpommern

17. November 2017 | 22:33 Uhr

Gegen den Trend: Mehr Schüler in MV

vom

svz.de von
erstellt am 21.Mär.2012 | 07:05 Uhr

Wiesbaden/Schwerin | Während es in Deutschland immer weniger Schüler gibt, füllen sich Mecklenburg-Vorpommerns Schulbänke wieder. Bundesweit ging die Zahl der Kinder und Jugendlichen in den allgemeinbildenden und Berufsschulen um 1,7 Prozent auf 11,4 Millionen im laufenden Schuljahr zurück. Damit gibt es so wenige Schüler wie nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

In Mecklenburg-Vorpommern drücken hingegen 2,5 Prozent mehr Kinder und Jugendliche mehr die Schulbank als im vorigen Schuljahr - insgesamt 172 000. Grund ist, dass nach dem extremen Geburtenknick Mitte der 90er Jahre wieder mehr Kinder im Nordosten das Licht der Welt erblickten. Vor allem die Grundschulen sind deshalb gut gefüllt, die Lehrer dort müssen nicht mehr Teilzeit arbeiten. An den Berufsschulen hingegen sank die Schülerzahl um 11,1 Prozent auf erstmals unter 40 000. Das ist der bundesweit stärkste Rückgang.

Ursachen für den bundesweiten Schülerrückgang ist neben der demografischen Entwicklung die Umstellung auf das Abitur nach acht Jahren in vielen Bundesländern. So gingen in Bayern (minus 3,8 Prozent) und Niedersachsen (minus 3,1 Prozent) die Zahlen der Schüler binnen eines Jahres besonders stark zurück, weil es in diesen Bundesländern seit diesem Schuljahr nur noch das achtjährige Gymnasium gibt und somit eine Klassenstufe weggefallen ist.

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