Binz : Gedenken an die Ertrunkenen von 1912

<foto>Sammlung Dr. Harald Jatzke/Dpa</foto>
Sammlung Dr. Harald Jatzke/Dpa

Mit einer Gedenkfeier an der Seebrücke Binz auf der Ostseeinsel Rügen hat die DLRG am Sonnabend der Opfer des tragischen Seebrücken-Unglücks vor 100 Jahren gedacht und an die Gründung der Rettungsorganisation erinnert.

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29. Juli 2012, 06:59 Uhr

Binz | Mit einer Gedenkfeier an der Seebrücke Binz auf der Ostseeinsel Rügen hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonnabend der Opfer des tragischen Seebrücken-Unglücks vor 100 Jahren gedacht und an die Gründung der Rettungsorganisation erinnert. Das Drama von Binz sei bis heute historische Verpflichtung, Menschen vor dem Ertrinken zu retten, sagte der DLRG-Präsident Klaus Wilkens. Am 28. Juli 1912 war der Landungssteg der Binzer Seebrücke eingebrochen und hatte rund 100 Ausflügler ins Meer gerissen, 16 ertranken, darunter der Binzer Gemeindediener Theodor Päper. Er hinterließ eine Frau und sechs Kinder. Eine Postkarte erschien anläßlich des Trauermarsches am 31.07.1912 (siehe Foto). Als Konsequenz aus dem Unglück wurde ein Jahr später die Lebens-Rettungs-Gesellschaft gegründet. Die DLRG gilt heute mit 1,1 Millionen Mitgliedern und Förderern als größte Wasserrettungsorganisation der Welt.

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