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Mietpreise steigen in MV : Für Mietpreisbremse in Uni-Städten

vom
Aus der Onlineredaktion

In Rostock Mietpreissteigerung von über 14 Prozent. Minister Christian Pegel für soziale Wohnungen

svz.de von
erstellt am 26.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Nach zweijährigen Diskussionen zeichnet sich nun auch für Mecklenburg-Vorpommern die Einführung der Mietpreisbremse ab. Insbesondere in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald gebe es Bedarf dafür. „Nicht nur Studenten klagen dort, wie schwer es ist, eine bezahlbare Bleibe zu finden“, sagte Bauminister Christian Pegel (SPD) gestern.

In Rostock habe es innerhalb von fünf Jahren eine Mietpreisteigerung von über 14 Prozent gegeben. Die Preisspanne reiche von 4 Euro je Quadratmeter in Randgebieten bis zu 13,50 Euro in Warnemünde. Solche Spreizungen gefährdeten die soziale Durchmischung in Wohngebieten, warnte der SPD-Abgeordnete Rainer Albrecht.

Eine zeitweilige Begrenzung der Mietpreissteigerung könne den örtlichen Mangel an Wohnraum nicht beseitigen, betonte Pegel. Dafür müsse der soziale Wohnungsbau angekurbelt werden, appellierte der Minister an die Verantwortung der Kommunen und deren Wohnungsgesellschaften. Zur Unterstützung gewähre der Bund in diesem Jahr 14,5 Millionen Euro.

Zudem bedeute die bislang in zwölf Bundesländern angewendete Mietpreisbremse eine erhebliche Einschränkung für das Eigentumsrecht und müsse daher gut begründet sein. Da seien die betroffenen Kommunen in der Pflicht, sagte Pegel.

Thomas de Jesus Fernandes (AfD) lehnte die Mietpreisbremse als überzogenen Eingriff in die Marktwirtschaft ab. 

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