Tragische Bilanz : Fünf Tote am Wochenende beim Baden in MV

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Zwei Schwimmer werden noch in Plau am See vermisst.

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20. Juli 2014, 22:32 Uhr

Tragische Bilanz eines Sommerwochenendes: Fünf Menschen sind beim Baden in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher am Montag in Rostock sagte, starb ein achtjähriger Junge, der am Sonntag in Graal-Müritz beim Schwimmen verschwunden und erst nach 20 Minuten aus dem Wasser gezogen worden war. Retter konnten den Jungen am Strand zwar zunächst wiederbeleben, er starb aber dann in einer Klinik in Rostock. Ein 88-jähriger Mann ist am Sonntag außerdem in einem Badesee in der Feldberger Seenlandschaft gestorben. Wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte, war der Mann schwimmen gegangen und kurz darauf unter Wasser gesunken.

Rettungskräfte fanden den 88-Jährigen schließlich leblos am Strand. Ebenfalls am Sonntag starben am Strand von Prora auf Rügen ein 59 Jahre alter Mann und seine gleichaltrige Frau in der Ostsee. Das Ehepaar aus Bergen wurde leblos aus dem Wasser geborgen, Wiederbelebungsversuche scheiterten. Ob beide ertrunken seien oder Gesundheitsproblem zu ihrem Tod führten, sei noch unklar, hieß es bei der Polizei. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. Bereits am Samstag war ein 46-jähriger Mann aus Hamburg, der Urlaub auf Hiddensee machte, beim Baden in der Ostsee ums Leben gekommen.

Laut Polizei hatten andere Badegäste am Strand von Vitte den leblos im Wasser treibenden Mann entdeckt und Alarm geschlagen.

Wiederbelebungsversuche eines Rettungsschwimmers und auch des Notarztes seien erfolglos geblieben. Die Todesursache sei noch unklar, hier soll eine Obduktion des Leichnams den Fall klären. Vor einer Woche war auf Usedom bereits ein 70-jähriger Urlauber aus Sachsen in der Ostsee ertrunken. Er hatte laut Polizei versucht, den Ball seiner Enkelin aus dem Wasser zu holen und Zeugenaussagen zufolge dann gesundheitliche Probleme bekommen. Ein Notarzt stellte später Tod durch Ertrinken fest.

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