Fünf Tipps für Ihren Wandertag

Der 'Seerundweg' in Crivitz ist ungefähr 3,5 km lang und gut begehbar, schreibt Familie Debuch.
1 von 3
Der "Seerundweg" in Crivitz ist ungefähr 3,5 km lang und gut begehbar, schreibt Familie Debuch.

svz.de von
27. Juli 2012, 09:53 Uhr

Wandern? Gern. Aber wo? Ganz einfach: Auf den Lieblingsstrecken unserer Leser. Fünf stellen wir Ihnen heute vor, damit es schon morgen losgehen kann. In Crivitz, Langen Brütz oder auf dem Jakobsweg. Mit Touren für die ganze Familie oder für den ambitionierten Wanderer - vor allem aber mit überraschenden Entdeckungen. Oder kennen Sie die "Kunst auf dem Weg"? Nein? Dann sollten Sie unbedingt den Tipp von Hans Jürgen Grebin lesen. Viel Spaß mit den Empfehlungen von Lesern für Leser. Viel Spaß mit unserer Sommeraktion.

Route 1: Warnowdurchbruchstal

Manfred Zimmermann empfiehlt diese Wanderroute: Warnowdurchbruchstal Langen Brütz, Riechenberg. Ausgangspunkt: Hauptbahnhof Schwerin, Anfahrt mit der Tourismuslinie 100. In Langen Brütz-Ausbau am Landhaus Bruzio aussteigen. Wir wandern los, gleich neben dem Friedhof beginnt der Kirchsteig. Über Felder erreichen wir eine schöne Wiesenlandschaft. Nachdem wir den Brennbusch durchschritten haben, entlang der Warnow, erreichen wir Karnin-Riechenberg. Nördlich der Warnow. Wir befinden uns schon mitten im Naturschutzgebiet. Südlich der Fischtreppe erkennen wir noch die Grundmauern der einstigen Riechenberger Mühle (16. Jh.). Wir wandern den südlichen Hohlweg hinauf, oben angekommen gehen wir sofort scharf links in nördlicher Richtung, passieren eine Lärchenschonung, wandern weiter in nördliche Richtung zum Mühlenmoor, ein Hochmoor. Bis hierher die kurze Strecke (Familie mit Kindern). Also umkehren, zurück nach Karnin.

Route 2: Rund um Crivitz

Der Tipp von Familie Debuch: Unsere kleine Stadt Crivitz mit ihrem See und der herrlichen Landschaft drum herum bietet sich förmlich für Wanderungen zu jeder Jahreszeit an. Der "Seerundweg" (am besten beginnt man am Lidl-Parkplatz) ist ungefähr 3,5 km lang und gut begehbar. Bänke in Ufernähe laden zum Ausruhen oder zum Beobachten von Wasservögeln ein. Besonders für Kinder gibt es entlang der Strecke viel zu entdecken, u. a. ein Findlingslehrpfad, Spielgeräte oder ein Glockenspiel, das man mit den Füßen bedienen muss. Wer dann noch weiterwandern möchte, der kann sich das Arboretum (Ausschilderung folgen, ca. 0,5 km vom See) mit seinen vielen heimischen und fremdländischen Baumarten und Sträuchern ansehen. Rustikale Sitzplätze laden hier zum Verweilen ein.

Route 3: Der Jakobsweg

Hier die Empfehlung unseres Lesers Hans Jürgen Grebin: Die Via Baltica ist
eine festgelegte, teils schon markierte oder konzipierte Touristenroute (Wanderroute), die in verschiedene Jakobswege unterteilt wird. Sie beginnt im Osten an der Oder-Mündung, führt über Rostock, Wismar, Lübeck, Hamburg, Bremen, Osnabrück durch das Ruhrgebiet nach Köln und Aachen. Eine Teilstrecke berührt mit seinem südlichen Verlauf den Klützer Winkel. So führt der Jakobsweg von Wismar kommend über Gägelow, Proseken nach Weitendorf, Alt Jassewitz, Jamel, Hoikendorf, vorbei an der nördlichen Gruppe der Großsteingräber bei Barendorf/ Everstorf bis in die Stadt Grevesmühlen. Der weitere Verlauf Richtung
Dassow dann südlich der B 105 über Börzow, Mummendorf, Hanstorf und
Prieschendorf nach Dassow.
Der besondere Tipp: In der nächsten Umgebung von Proseken finden wir in Richtung Weitendorf die „Kunst auf dem Weg“ – ein Teilstück des Jakobsweges zwischen Wismar und Lübeck. Er beginnt ein Stück hinter Weitendorf mit der alten Dorfkapelle, die aus Backsteinen gebaut worden ist. Auf diesem schmalen Weg reihen sich Kunstwerke in der Länge immer im Wechsel mit der Natur ab. Beim Betrachten der aus Holz und Stahl gefertigten Werke, kann man sein Schmunzeln nicht unterdrücken, so schön sind sie geworden.

Route 4: Zernin

Heinz Wittstock empfiehlt: Wanderungen im Seenland. Start zum Beispiel von der Pfarrscheune in Zernin bei Bützow. Ziel: der Boitiner Steintanz, eine prähistorische Kult- und Begräbnisstätte im Wald. Es führt ein ausgeschilderter Weg zu dem 1765 erstmals erwähnten Denkmal. Länge der Strecke: zirka fünf Kilometer. Nächste Führung: 15.9., 14 Uhr, Pfarrscheune.

Route 5: Conow

Der Tipp von Brigitte Kunze: Eine kleine Wanderstrecke führt von Conow bis zum Campingplan in Malliß. Bei der Familie Buß in der Sülze 6 kann man die erste Storchenfamilie bewundern. Nur wenige Meter weiter weist ein Hinweisschild zu einer Salzquelle. Man wandert auf der B 191 bis zur Ampelkreuzung. Dann biegt man in die Bahnhofstr. ein und wandert den Alaunsberg hinunter, biegt rechts ab, um den Weg am Kanal entlang zu wandern. Dann folgt man dem Hinweisschild „Campingplatz“.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen