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Brandstifter : Fünf Lastwagen einer Firma ausgebrannt

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In Schwerin wurden alle Transportfahrzeuge einer Gerüstbaufirma durch Feuer vernichtet. Alles deutet auf Brandstiftung.

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2014 | 15:20 Uhr

Die gesamte Lkw-Flotte einer Schweriner Gerüstbaufirma ist in der Nacht zum Donnerstag durch einen Brandanschlag vernichtet worden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Lastwagen in Brand gesetzt wurden. „Die örtliche Lage der Lkw lässt hier keine anderen Schlüsse zu“, teilte die Polizei unter Hinweis auf erste Ermittlungsergebnisse mit. Die Fahrzeuge hätten teilweise so weit auseinander gestanden, dass ein Übergreifen der Flammen ausgeschlossen werden könne, die Lastwagen somit einzeln angezündet worden sein müssten. Die Firma habe den Sachschaden mit mehr als 100 000 Euro angegeben.

Ein Brandursachenermittler und Kriminaltechniker untersuchten am Donnerstag den Tatort. Nach den möglichen Brandstiftern werde gesucht. Die Hoffnung, mit Hilfe einer Überwachungskamera auf die Spur der Täter zu kommen, erfüllte sich nicht. Die Kamera sei allein auf den nicht beleuchteten Eingang des eingezäunten und abgeschlossenen Firmengeländes gerichtet gewesen und habe den Hof selbst nicht erfasst, sagte der Polizeisprecher.

Der Brand der Fahrzeuge am Nordrand der Landeshauptstadt sei kurz vor 04.00 Uhr bemerkt worden. Wie der Polizeisprecher weiter sagte, hatten Anwohner die Feuerwehr alarmiert. Es seien 31 Kräfte der Berufsfeuerwehr Schwerin und der freiwilligen Feuerwehren Schwerin-Mitte und Warnitz zum Einsatz gekommen.

Doch hätten bei deren Eintreffen die fünf mit Gerüstteilen beladenen Lkw bereits in voller Ausdehnung gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Wegen der starken Rauch- und Geruchsbelästigung waren Anwohner aber aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Brandort ist nur wenige hundert Meter von den Helios-Kliniken entfernt.

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