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Wildunfälle : Frühlingsgefühle machen Wild gefährlich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In Westmecklenburg haben sich in den vergangenen Tagen mindestens 20 Wildunfälle ereignet.

Die Polizei warnt vor derzeit stärkeren Wildwechseln. Schuld daran hätten offenbar die frühlingshaften Temperaturen. Wildtiere liefen normalerweise eher im Frühjahr und Herbst häufiger über die Straßen und behinderten den Verkehr, sagte eine Polizeisprecherin gestern in Wismar.

Auf der Bundesstraße 321 zwischen Hagenow und Pritzier (Landkreis Ludwigslust-Parchim) stieß ein Auto mit einem Hirsch zusammen, der plötzlich auf die Fahrbahn sprang.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Tier durch die Luft geschleudert, es landete auf der Frontscheibe eines entgegenkommenden Pkw. Der Fahrer dieses Wagens wurde leicht verletzt. Der Hirsch verendete. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden.

Bei den insgesamt 20 Wildunfällen in dieser Woche allein im Landkreis Nordwestmecklenburg kamen Wildschweine, Rehe und ein Marderhund unter die Räder.

Zwischen Schönberg und Menzendorf wurde bereits am Montag ein Wildschwein überfahren, kurz darauf stieß ein Schulbus gegen das tote Tier und wurde beschädigt. Der Bus konnte weiterfahren, die Fahrgäste blieben unverletzt.

 

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