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Kriminalität : Freundin erwürgt und vergraben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der mutmaßliche Täter soll seine Lebensgefährtin zuerst getötet und in einem Waldstück vergraben haben.

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 20:15 Uhr

Wegen Totschlags und zweimaliger Vergewaltigung muss sich vom 2. Dezember an ein 35-jähriger Mann vor dem Landgericht Rostock verantworten. Der Fall hatte große Aufmerksamkeit erregt, da der mutmaßliche Täter seine Lebensgefährtin zuerst getötet und später in einem Waldstück vergraben haben soll.

Besonders tragisch: Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Mann die 32-jährige Frau bereits am Silvesterabend vergewaltigt und war deshalb in Untersuchungshaft genommen worden. Nachdem er sich entschuldigt und sie ihm verziehen hatte, wurde er Mitte Januar entlassen. Es hätten keine weiteren Gründe für eine Inhaftierung vorgelegen. Früheren Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge hatte die Frau vor seiner Haftentlassung gesagt, dass sie keine Angst vor ihm habe und auch weiter mit ihm zusammenleben wolle.

Der 35-Jährige hatte dann nach Erkenntnissen der Ermittler Anfang Februar die Frau in ihrer Wohnung erwürgt und sie dort liegenlassen. Mehrere Tage später habe er sich wegen der beginnenden Geruchsbelästigung entschlossen,  die  Tote etwa 600 Meter von der Wohnung entfernt in einem Wäldchen an der Stadtautobahn bei Lichtenhagen zu vergraben.

Wegen seiner Vorstrafen war der Mann von 2002 bis 2009 im Maßregelvollzug. Dabei geht es um die Unterbringung von psychisch kranken Straftätern zum Schutz der Bevölkerung und zur Therapie der Betroffenen. Diese Unterbringung habe einen positiven Behandlungsverlauf genommen, so dass sie außer Vollzug gesetzt werden konnte.

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