Nach Bayernwahl : Freie Wähler in MV grenzen sich klar von AfD ab

Nach dem Wahlerfolg der Freien Wähler in Bayern wehren sich jetzt die Freien Wähler in MV gegen die Vereinnahmung durch die AfD.

Nach dem Wahlerfolg der Freien Wähler in Bayern wehren sich jetzt die Freien Wähler in MV gegen die Vereinnahmung durch die AfD.

Die Freien Wähler in Mecklenburg-Vorpommern grenzen sich klar gegen die AfD ab und wehren sich gegen eine ihrer Meinung nach unberechtigte Vereinnahmung.

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16. Oktober 2018, 12:46 Uhr

Seit dem Wahlsonntag in Bayern werde insbesondere von AfD-Spitzenpolitikern behauptet, die Freien Wähler seien nahezu wie die AfD, mit fast identischem Wahlprogramm, beklagt die Landesverbandsführung in einer am Dienstag in Schwerin verbreiteten Mitteilung.

"Wenn die AfD hemmungslos Forderungen von uns abkupfert, macht uns das noch lange nicht gleich. Wir sind ideologisch frei und bieten an unterschiedlichen Orten auch unterschiedlichen Lösungen an", heißt es in dem Schreiben weiter. Zudem seien die Freien Wähler für Europa, gegen Rassismus und Nationalismus und sie verteidigten die Würde des Menschen.

Ziel in MV ist die Kommunalwahl

Unmittelbar nach der Bayernwahl am Sonntag hatte sich der Vorsitzende der Landesvereinigung der Freien Wähler in Mecklenburg-Vorpommern, Gustav Graf von Westarp, erfreut über den Erfolg der Partei gezeigt. Sie hatte in Bayern 11,6 Prozent der Stimmen erhalten - mehr als AfD und SPD - und gilt als potenzieller Regierungspartner der CSU. Ziel der Freien Wähler im Nordosten sei es nun, bei der Kommunalwahl im Mai nächsten Jahres in Fraktionsstärke in alle Kreistage einzuziehen, sagte Westarp. Bislang sei die Partei nur mit einzelnen Mitgliedern in vier der sechs Kreistage vertreten.

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