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Schneller in den Süden : Freie Fahrt auf neuer A 14

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auf Abschnitten Kreuz A24-Grabow und Groß Warnow-Karstädt kann ab Nachmittag der Verkehr rollen

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 00:35 Uhr

Schneller in den Süden: Nach drei Jahren Bauzeit werden heute in MV und Brandenburg die ersten beiden Teilstücke der neuen Nord-Süd-Trasse der Autobahn 14 eingeweiht. Zwischen dem im Sommer fertiggestellten neuen Autobahnkreuz an der A 24 und der Abfahrt Grabow sowie zwischen Groß Warnow und Karstädt soll ab Nachmittag der Verkehr rollen. Reisende Richtung Süden sparen u. a. die zeitraubende Ortsdurchfahrt durch Ludwigslust. Gestern testeten knapp 2000 Radfahrer zusammen mit Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) die neue Autobahn nahe Grabow.

Mit dem heute freigegebenen fast 17 Kilometer langen, 148 Millionen teuren Abschnitt in MV und der elf Kilometer langen, 115 Millionen Euro kostenden Trasse in Brandenburg sind nach mehr als zehn Jahren Planungs- und Bauzeit gerade ein Fünftel der Strecke für den Verkehr frei. 2014 war ein etwa sieben Kilometer langer Abschnitt bei Colbitz in Sachsen-Anhalt fertiggestellt worden. In MV führt die Trasse durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Westmecklenburgs. Der Kahlschlag auf mehr als 140 Hektar war von Umweltverbänden massiv kritisiert worden.

Bis die gesamte Autobahn 14 bis Magdeburg befahrbar sein wird, werden allerdings noch Jahre vergehen. Derzeit wird die elf Kilometer lange Strecke zwischen Grabow und Groß Warnow gebaut. Kosten: 101 Millionen Euro, Fertigstellung: Ende 2017. Der ursprünglich für die gesamte Autobahn angepeilte Fertigstellungstermin 2020 ist kaum noch haltbar. Bislang rollt lediglich auf einem Teilstück im Bereich Colbitz der Verkehr. Verkehrsminister Pegel geht davon aus, dass nicht vor 2025 alle Bauarbeiten abgeschlossen sein werden. Die Kosten für die Autobahn haben sich inzwischen nahezu verdoppelt – auf rund 1,5 Milliarden Euro.

 

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