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Bad Doberan : Frau verliert Fuß bei Unfall mit der Molli

vom

Eine 66-jährige Frau aus Griechenland wollte nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf den anfahrenden Zug aufspringen, rutschte dabei ab und geriet unter den Molli. Die Urlauberin verlor dabei ihren Fuß.

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erstellt am 19.Jul.2013 | 09:25 Uhr

Bad Doberan | Eine 66-jährige Frau aus Griechenland wollte nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf den anfahrenden Zug aufspringen, rutschte dabei ab und geriet unter den Molli. Während sie mehrere Meter mitgeschleift wurde, verlor die Urlauberin einen Fuß.

"Der Rettungshubschrauber war im Einsatz und hat die durch den Notarzt erstversorgte Frau in ein Rostocker Krankenhaus gebracht", sagt Polizeihauptkommissar Torsten Sprotte. Kurz nach dem Unfall, der gegen 15.20 Uhr passierte, ist gestern auch die Bad Doberaner Feuerwehr in die Mollistraße gerufen worden. "Die Lagemeldung lautete auf eine Person unter der Molli, doch als wir ankamen, hatten die anderen Rettungskräfte die Frau schon herausgezogen und sie wurde medizinisch versorgt", sagt Steffen Kriebel. Eine gute Stunde seien die neun Kameraden der Doberaner Wehr laut des Hauptlöschmeisters für unterstützende Maßnahmen noch vor Ort gewesen, bevor sie wieder abrücken konnten. Die Molli-Bahn hat nach dem Unfall den Fahrbetrieb nicht mehr aufgenommen. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Bereits im April dieses Jahres hatte es an der gleichen Bad Doberaner Haltestelle einen ähnlichen Unfall gegeben. Eine 72-Jährige hatte den Ermittlungen zufolge die herannahende Bahn nicht rechtzeitig bemerkt. Weil sie zu dicht am Gleis stand, wurde sie von der Molli erfasst, stürzte und geriet unter den Zug. Glück im Unglück: Die Frau erlitt dabei nur Quetschungen der Zehen ihres linken Fußes, Lebensgefahr bestand aber nicht. Wie bei dem Unfall im Frühjahrist die Dekra im Einsatz, um die Ursache für das Unglück zu ermitteln.

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