Mutter-Kind-Kurklinik Kühlungsborn : Frau des Bundespräsidenten von Klinikarbeit beeindruckt

„Wunderbar“: Die Ehefrau von Bundespräsident Steinmeier, Elke Büdenbender, gestern in Kühlungsborn
„Wunderbar“: Die Ehefrau von Bundespräsident Steinmeier, Elke Büdenbender, gestern in Kühlungsborn

First Lady Büdenbender lobt Arbeit von Mutter-Kind-Kureinrichtungen. Frau des Bundespräsidenten informiert sich in Kühlungsborn

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27. Juni 2017, 20:45 Uhr

Die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender, hat in Kühlungsborn die Arbeit von Mutter-Kind-Kurkliniken gelobt. „Es ist wunderbar zu sehen, wie sehr die Arbeit hier das Ziel hat, dass sich Mütter mit ihren Kindern eine neue Lebensqualität erarbeiten“, sagte Büdenbender gestern in der Klinik „Stella Maris“. Die Einrichtung des Caritasverbands Mecklenburg ist eine anerkannte Klinik im Müttergenesungswerk, dessen Schirmherrschaft Büdenbender übernommen hat. Derzeit leben dort 30 Mütter und 51 Kinder. Im Gespräch mit Müttern und Klinikangestellten informierte sich die First Lady über Beweggründe für den Aufenthalt und über die Therapie.

Es sei beeindruckend, wie eng die therapeutischen Behandlungen der Mütter mit der pädagogischen Betreuung der Kinder und den Angeboten zu Gesundheits-, Erziehungs-, und Ernährungsfragen abgestimmt sind, sagte Büdenbender. Die Mütter bekämen den Rücken gestärkt, damit sie selbstbewusst und stark zurückkommen. Ihr Alltag sei oft ein Spagat zwischen Familie, Arbeit und bei vielen auch der Pflege von Angehörigen. „Man fühlt sich wie in einer Quetsche oder wie der berühmte Hamster im Rad.“ Die Vorsitzende des Kuratoriums des Müttergenesungswerks, Kirsten Soyke, erwähnte den hohen Bedarf für diese Arbeit. Im vergangenen Jahr seien bundesweit knapp 50 000 Mütter mit über 70 000 Kindern sowie mehr als 1500 Väter in den 76 Kliniken in einer Kurmaßnahme des Müttergenesungswerks gewesen.

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) verwies auf die gelungene Kombination von Mutter-Kind-Kuren und der touristischen Umgebung in Kühlungsborn. In der 8000-Einwohner-Gemeinde mit rund 2,4 Millionen Gäste-Übernachtungen gibt es gleich drei Kliniken des Müttergenesungswerks. Der Tourismus verdränge im Nordosten nicht die Sozial- und Gesundheitsangebote, sondern gehe eine Symbiose mit ihnen ein, sagte Drese.

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