Garz auf Usedom : Fötus nahe eines Waldes entdeckt

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Behälter mit 12 Wochen altem menschlichen Fötus nahe der polnischen Grenze auf Usedom aufgefunden. DNA-Abgleich in Deutschland und Polen soll Aufschluss bringen.

svz.de von
04. April 2017, 07:19 Uhr

Ein vermutlich mehr als zwölf Wochen alter Fötus beschäftigt die Polizei in Vorpommern und Polen. „Wir prüfen, ob es sich um eine Straftat handelt“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Neubrandenburg. Das Baby am Ende des Embryonalstadiums sei bereits am 13. März von einer Spaziergängerin in einem Behältnis an einem Waldweg bei Garz auf der Insel Usedom gefunden worden.

Gerichtsmediziner stellten den Angaben zufolge später fest, dass es sich um ein männlichen Fötus von mehr als zwölf Wochen handelt.

An dem Behältnis konnten DNA-Spuren gesichert werden. Nun untersuchen die polnische und die deutsche Polizei mit Hilfe von DNA-Dateien, ob die Spur einer Frau zugeordnet werden kann, hieß es. Der Fundort sei nicht weit von der Grenze entfernt. Schwangerschaftsabbrüche bleiben bis zum dritten Monat in Deutschland straffrei.

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