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Angeln eingeschränkt : Fische im „Winterlager“

vom
Aus der Onlineredaktion

Zander, Hechte und Barsche genießen im Winter in einigen Küstengewässern besonderen Schutz.

Zander, Hechte und Barsche genießen im Winter in einigen Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns besonderen Schutz. Sie dürfen dort nur eingeschränkt geangelt werden, wie das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock gestern mitteilte.

Solche Schutzzonen gelten zwischen dem 1. November und dem 31. März 2017 in den Häfen Stralsund und Wolgast, in der Lanckener Bek auf Rügen, im unteren Ryck und der unteren Uecker. In diese Gewässer ziehen sich im Herbst und Winter viele Fische zurück, wie das LALLF mitteilte. In diesen sogenannten Winterlagern würden regelmäßig hohe Fischkonzentrationen beobachtet.

Das wissen auch die Angler und kommen in Scharen. Zudem zeigten im Internet veröffentlichte Videos „eindrucksvoll den Fischereiaufwand und die Fangerfolge“, hieß es beim LALLF. Die örtlichen Angelvereine und die Wasserschutzpolizei würden die überdurchschnittlichen Fänge bestätigen. Daher habe das Amt als obere Fischereibehörde wie seit mehreren Jahren erneut Schutzzonen für die Fische ausgerufen. Dort darf täglich nur von 10 bis 18 Uhr geangelt werden, pro Angler nicht mehr als drei Edelfische und sechs Barsche. Außerdem gelten bestimmte technische Einschränkungen und jeder Angler muss seine Fänge dokumentieren.

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