Eisbär Lars auf Reisen : Fietes Papa zieht um

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Die Eisbären im Rostocker Zoo hatten in den vergangenen Tagen viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Taufe des kleinen Eisbären Fiete stand im Vordergrund. Nun zog Vater Lars noch einmal die Blicke auf sich.

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01. April 2015, 20:15 Uhr

Einen Tag nach der Taufe von Eisbärnachwuchs Fiete hat der Rostocker Zoo Abschied von Eisbärpapa Lars genommen. Der etwa 320 Kilogramm schwere Bär, der auch Vater des berühmten Berliner Eisbären Knut ist, wurde am Mittwoch nach Aalborg (Dänemark) gebracht. „Die Pfleger waren schon ein bisschen traurig“, sagte Zoosprecher René Gottschalk am Mittwoch.

Lars, der seit Mai 2012 an der Ostsee war, bekam noch eine ordentliche Portion Fleisch. Für den Transport wurde er nach einer Untersuchung durch einen Amtsveterinär kurzzeitig narkotisiert und in eine riesige Kiste verfrachtet. Schon kurze Zeit später wachte er wieder auf. Auch Zoodirektor Udo Nagel kam noch einmal vorbei, um sich von Fietes Vater zu verabschieden.

Der Umzug im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms war auch notwendig, da die Rostocker Bärenburg zu klein ist für gleich vier der weltgrößten Landraubtiere. Umziehen kennt Lars schon: Er wurde im Dezember 1993 in München geboren, war dann von 1999 an zehn Jahr lang in Berlin, bevor er über Wuppertal nach Rostock kam.

Kuratorin Antje Zimmermann bezeichnete den Austausch von Tieren unter den Zoos als notwendig. So könne erreicht werden, dass die Populationen in den Zoos stabiler werde.

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