Millionenschaden : Feuer in Ferien-Anlage auf der Insel Rügen

In Schutt und Asche: Ein Haupthaus einer Ferienanlage auf der Insel Rügen ist durch einen Brand komplett zerstört worden. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer Rauchgasentzündung. Der Besitzer schätzt den Schaden auf 1,5 bis 1,8 Millionen Euro.

svz.de von
11. März 2014, 15:36 Uhr

Auf der Insel Rügen hat ein Brand in einer Ferienanlage einen Millionenschaden verursacht. Das Feuer war am Montagabend in einem reetgedeckten Haus einer Campinganlage in Göhren ausgebrochen. Wellnessbereich und Supermarkt der Anlage wurden komplett vernichtet. Das Gebäude stand trotz eines schnellen Feuerwehreinsatzes komplett in Flammen und musste kontrolliert abgebrannt werden, sagte eine Polizeisprecherin. Menschen wurden nicht verletzt.

Der Schaden wird nach Angaben des Besitzers, der Regenbogen AG, auf 1,5 bis 1,8 Millionen Euro geschätzt. „Es ist nicht schön, dass so etwas kurz vor dem Saisonstart passiert“, sagte der Vorstand der Regenbogen AG, Rüdiger Voßhall, der dpa.

Zeugenaussagen zufolge soll das Feuer im Wellnessbereich des Hauses ausgebrochen sein. Ermittler hatten am Dienstag mit den Untersuchungen zur Brandursache begonnen. Ergebnisse lagen bislang nicht vor.

93 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort, um das Feuer zu löschen. Zunächst habe man nur eine unklare Rauchentwicklung ausmachen können, sagte der Wehrführer des Amtsbereichs Mönchgut-Granitz, Arne Fründt. Bei einer Begehung habe sich gezeigt, dass sich im Haus eine große Hitze entwickelt habe. Dann sei es zu einer Rauchgasentzündung gekommen. Das Feuer griff um sich. Den Feuerwehren blieb nichts anderes übrig, als das in Holzleichtbauweise errichtete 20 mal 50 Meter große Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen. Ein nur zehn Meter neben dem brennenden Haus befindliches Gasflaschenlager musste geräumt werden.

Die Anlage mit Platz für rund 2500 Gäste war für den Sommer bereits zu 65 Prozent ausgebucht, sagte der Regenbogen-Chef Voßhall.

Bis zur Hochsaison soll die Lebensmittelversorgung wieder fertiggestellt sein. Um den Gästen wie geplant Wellnessanwendungen anbieten zu können, würden Partnerschaften mit anderen Einrichtungen in der Gemeinde eingegangen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen