Neubrandenburg : Feuer frei auf wühlende Wildschweine

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Nach größeren Schäden auf einem Friedhof geht die Stadt Neubrandenburg gegen Wildschweine vor

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03. November 2017, 21:00 Uhr

Bei mehreren Jagden seit Mitte Oktober wurden 24 Tiere erlegt, darunter ein Keiler, so ein Stadtsprecher gestern. Dafür habe die Stadt eine Sondergenehmigung vom Kreis, die am 10. November ablaufe.

Mit Rücksicht auf die Bedingungen solle nicht direkt auf dem Neuen Friedhof, sondern vor allem im hügeligen und dicht bewaldeten Umfeld davon gejagt werden. Dorthin zögen sich die Wildschweine oft zurück. Die Tiere hatten Zäune unterwühlt und auf dem Friedhof Schäden von rund 10 000 Euro angerichtet. Besucher hätten sich beschwert.

Um weiteren Schäden vorzubeugen, werde der 17 Hektar große Friedhof neu und „schwarzwildsicher“ eingezäunt. Kosten: etwa 18 000 Euro. Ähnliche Probleme gab es laut Landesjagdverband bereits in Greifswald und mehreren Orten Westmecklenburgs.

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