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Arbeitsagentur : Ferienjob hilft bei Berufswahl

vom
Aus der Onlineredaktion

Schulpause zur Orientierung nutzen

Zum Beginn der Sommerferien haben Arbeitsagenturen an Schüler und Unternehmen appelliert, die Berufsorientierung nicht aus den Augen zu verlieren. Jürgen Radloff, Chef der Agentur in Stralsund, riet Firmenleitern: „Wenn Sie Interesse haben, durch einen Ferienjobber eventuell Ihren zukünftigen Azubi zu finden, dann reagieren Sie jetzt!“ Zum Beginn der Sommerferien suchten viele Jugendliche noch eine gute Gelegenheit, sich ein wenig Taschengeld zu verdienen. Ferienjobs und Schülerpraktika würden zur Bewerbersuche noch viel zu selten genutzt.

Die Agentur in Schwerin wies gestern darauf hin, dass das Berufsinformationszentrum (BiZ) auch in den Sommerferien geöffnet sei. „In den Ferien hat man auch die Zeit und Ruhe, sich ausführlich mit dem Thema Ausbildung und Beruf zu befassen“, sagte Agenturchef Guntram Sydow. Die Auswahl sei groß, dennoch konzentrierten sich viele Tee-nager nur auf einen Wunschberuf. Ende Juni waren nach Angaben der Regio-naldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit landesweit noch 4900 Lehrstellen nicht besetzt. Ihnen standen 3400 unversorgte Bewerber gegenüber.

Für benachteiligte Jugendliche, die mit einer selbstständigen Berufsorientierung überfordert sein könnten, organisiert die Schweriner Agentur seit mehreren Jahren Feriencamps mit Spaß, praktischem Werken und Betriebsbesuchen. Die jeweils zweiwöchigen Camps finden in Parchim, Schwerin und Klütz statt, wie ein Sprecher der Agentur sagte. Insgesamt gebe es 144 Plätze, wovon bislang 85 Prozent belegt seien. Für die Jugendlichen sei die Teilnahme beitragsfrei. Die Kosten trügen das Wirtschaftsministerium und die Arbeitsagentur.

Eine Auswertung bisheriger Camps habe positive Effekte gezeigt, sagte der Sprecher. Die Teilnehmer agierten dank ihrer dort gesammelten Erfahrungen selbstbewusster und kenntnisreicher in ihrer persönlichen Berufsorientierung.

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