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Badewasserkarte MV : Fast überall ungetrübter Badespaß

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Karte im Internet weist Weg zu Stränden

Das Ferienland Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet zu Beginn der Sommersaison beste Badewasserqualität an Küsten und Seen. Wie Sozialministerin Birgit Hesse (SPD)gestern in Schwerin sagte, wurden im Mai an 494 offiziellen Badestellen Wasserproben genommen. In 477 und damit 96,5 Prozent der Fälle hätten die Gesundheitsämter ausgezeichnete oder gute Qualität festgestellt. „Einer unbeschwerten Badesaison steht nichts im Weg“, sagte Hesse.

Ihren Angaben zufolge wurden elf Badestellen mit ausreichend und vier mit mangelhaft bewertet. Für die Klassifizierung würden aber nicht nur die aktuellen, sondern gemäß EU-Vorgabe, die Messergebnisse aus den vier zurückliegenden Jahren herangezogen. So könnten einzelne hohe bakterielle Belastungen die Bewertung auf längere Sicht beeinflussen. „Selbst mangelhaft bedeutet also nicht, dass man dort nicht baden darf“, betonte Hesse. Bei akuten Gesundheitsgefährdungen würden allerdings örtlich Badeverbote verhängt. Im Vorjahr sei dies jedoch nicht erforderlich gewesen. Die knapp 500 Badestellen zwischen dem Ostseebad Ahlbeck im Osten und dem Mechower See im Westen des Landes werden durchschnittlich fünfmal in der Saison von den Gesundheitsämtern auf Belastung mit Fäkalbakterien kontrolliert. In der vergangenen Saison seien bei 2570 Wasserproben 17-mal die Keim-Grenzwerte überschritten worden. Angeordnete Nachproben seien dann aber unauffällig geblieben.

Alle Bewertungen können auf der Badewasserkarte des Landes im Internet abgerufen werden, die auch als App verfügbar sei. Beim Klick auf den jeweiligen Strand bekommen Interessenten Informationen sowohl zur Wasserqualität als auch zu den Serviceangeboten dort.

Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) präsentiert den Flyer zu Baderegeln in MV.
Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) präsentiert den Flyer zu Baderegeln in MV. Foto: Jens Büttner

Hesse präsentierte zudem einen mehrsprachigen Flyer. In Bildern und auf Deutsch, Englisch sowie auch auf Arabisch wird darin auf Gefahren und übliche Verhaltensweisen an den Stränden hingewiesen. Laut Ministerin ist das Informationsblatt eine Gemeinschaftsinitiative ihres Ressorts und des Tourismusverbandes. „Der Flyer soll vor allem auch Menschen aufklären, die neu in unserm Land sind“, sagte Hesse. Deshalb seien auch Regeln aufgenommen worden, die für Einheimische als selbstverständlich gelten sollten. Als Beispiele nannte die Ministerin die Achtung aller Badegäste und die Respektierung der Intimsphäre etwa durch den Verzicht auf Fotografieren.  

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