Dramatischer Wandel in MV : Familienland? Ex-Familienland!

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Abwanderung, Geburtenknick und Trennung - in keinem anderen Bundesland hat das Leben in der Familie seit dem Jahr 1996 einen so dramatischen Wandel erlebt wie in Mecklenburg-Vorpommern.

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15. Mai 2013, 07:48 Uhr

Wiesbaden/Schwerin | Abwanderung, Geburtenknick, Trennung - in keinem anderen Bundesland hat das Leben in der Familie seit 1996 einen so dramatischen Wandel erlebt wie in Mecklenburg-Vorpommern. So lebten im Jahr 2011 nur noch 42 Prozent der Bevölkerung im Land in Familien, nach Berlin (40) sowie Sachsen und Bremen (je 41) der drittniedrigste Wert unter den 16 Ländern.
Wie aus den gestern veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern im Vergleichsjahr 1996 mit damals 63 Prozent die bundesweit höchste Familienquote. In Deutschland lebten 2011 noch 49 Prozent der Bevölkerung laut Statistik in Familien. Vor 15 Jahren habe der Anteil 57 Prozent betragen, hieß es weiter.

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