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Löcknitz : Falsches Haus gestürmt: Bürgermeister kritisiert Polizeieinsatz

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erstellt am 25.Feb.2015 | 12:39 Uhr

Bei einem groß angelegten Polizeieinsatz vor zwei Tagen in Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) hat es nach Angaben von Bürgermeister Detlef Ebert (CDU) eine peinliche Panne gegeben. „Die Einsatzkräfte haben zuerst das falsche Haus gestürmt“, sagte Ebert am Mittwoch in Löcknitz. Die Besitzer hätten sich schon beschwert.

„Der Einsatz der mehr als 100 Beamten ist schlecht vorbereitet gewesen, vermutlich war es die falsche Hausnummer.“ Polizisten mit Sturmhauben seien frühmorgens erst in das Nachbarhaus des Verdächtigen eingedrungen. Die Besitzerin, die dort als Tagesmutter arbeitet, habe sich gehörig erschreckt. Zum Glück seien noch keine Kinder zur Betreuung da gewesen.

Unter der Regie des Landeskriminalamtes Berlin waren zwei Adressen eines 50-Jährigen in Löcknitz und weitere in Berlin wegen Verdacht des illegalen Waffenbesitzes durchsucht worden. Gefunden wurden laut Polizei ein Karabiner, Übungsmunition, eine Übungshandgranate, eine Polizei-Weste und sogenannte Schulhof-CDs der rechtsextremen NPD. Der 50-Jährige betreibt in Vorpommern einen Abschleppdienst und in Berlin zwei Gaststätten. Er soll gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben. Das bestreitet er.

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