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Malliß : Fahrrad-Schutzstreifen auch auf Landstraßen

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Radwege außerhalb von Ortschaften könnten künftig auf statt neben der Landstraße verlaufen. Ein bundesweiter Modellversuch soll klären, ob markierte Schutzstreifen für Radler am Straßenrand eine Alternative sind.

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erstellt am 09.Jul.2013 | 10:45 Uhr

Schwerin/Malliß | Radwege außerhalb von Ortschaften könnten künftig auf statt neben der Landstraße verlaufen. Ein bundesweiter Modellversuch soll klären, ob markierte Schutzstreifen für Radler am Straßenrand eine Alternative zum deutlich teureren Bau straßenbegleitender Radwege ist.

Der Versuch laufe in fünf Bundesländern, teilte gestern das Verkehrsministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Dort liegt die Federführung des Modellversuchs. Morgen soll der Test auf zwei Kreisstraßen im Amt Dömitz-Malliß starten. Dafür wurden zwei mäßig befahrene Straßen, die K41 und die K42, ausgewählt. Sie sind jeweils 7,50 Meter breit. Links und rechts werde jeweils ein Meter mit einer gestrichelten Linie als Radweg markiert, die Mittelmarkierung werde weggefräst. Vor Kurven und Kuppen sowie bei Gegenverkehr dürften die Autos auf den Fahrrad-Schutzstreifen ausweichen, sonst nicht. Die Höchstgeschwindigkeit auf den zusammen 10,2 Kilometer langen Teststrecken betrage 70 Kilometer pro Stunde.

Der Modellversuch läuft bis Ende 2014. Teststrecken gibt es in MV, NRW, Brandenburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

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