Landgestüt Redefin : Erste Hengstparade voller Erfolg

Prachtvolles Gespann bei der  Hengstparade in Redefin
Prachtvolles Gespann bei der Hengstparade in Redefin

Pferdefreunde haben im September wieder ein festes Ziel in Mecklenburg-Vorpommern: Das Landgestüt Redefin zeigt Hengstparaden. Ambiente einzigartig, aber auch kostspielig.

svz.de von
13. September 2015, 21:00 Uhr

Auf dem Landgestüt Redefin hat heute die erste von drei Hengstparaden in diesem Jahr stattgefunden. Auf dem dreieinhalbstündigen Programm standen rund 20 Schaubilder. Dazu gehörten freilaufende Haflingerhengste, eine Dressurquadrille, die Springquadrille sowie Mehrspänner mit bis zu 16 Pferden vor einem Wagen. Die Präsentation der Zuchthengste sowie Reit- und Fahrvorführungen auf dem über 200 Jahre alten Gestüt gilt als Leistungsschau mit Unterhaltungswert.

Die Tradition der Hengstparaden reicht nach Angaben des Landesbetriebs bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Seit 1934 hätten diese Veranstaltung 1,2 Millionen Besucher angelockt, teilte das Agrarministerium mit. An den drei Sonntagen im September wird mit jeweils mehr als 12 000 Pferdefreunden gerechnet.

Wegen des hohen Zuschussbedarfs stand das Gestüt in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Allein in den Erhalt Anlage wurden seit 1992 mehr als 30 Millionen Euro investiert. „Es freut mich, dass die umfangreichen Bauarbeiten mittlerweile nahezu abgeschlossen sind und die historisch klassizistische Gestütsanlage in neuem Glanz erstrahlt“, erklärte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Dreimal im Sommer ist die Reithalle auch Spielstätte für hochkarätige Klassik im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

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