Vor AfD-Demonstration : Erste Gegenveranstaltung in Rostock

Björn Höcke, Landesvorsitzender Thüringen spricht am 16.09.2017 in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD zu AfD-Anhängern.

Björn Höcke, Landesvorsitzender Thüringen spricht am 16.09.2017 in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD zu AfD-Anhängern.

Ziel der Demo am Freitag war es, sich für Samstag warm zu laufen.

von
21. September 2018, 20:45 Uhr

Im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt haben sich am Freitagabend rund 300 Teilnehmer zu einer Demonstration versammelt. Grund ist der für Samstag geplante Aufmarsch der AfD auf dem Neuen Markt in der Innenstadt. Diese Demonstration unter dem Motto „Für unser Land und unsere Kinder!“ bekam schon im Vorfeld besondere Aufmerksamkeit, weil die AfD den Thüringer Partei- und Fraktionschef Björn Höcke als Redner eingeladen hat. Höcke hatte schon mehrfach mit ausländerfeindlichen Aussagen für Schlagzeilen gesorgt. Er gilt als einer der Wortführer des rechtsnationalen AfD-Flügels. Für Samstag sind insgesamt sieben Gegendemonstrationen mit rund 2000 Menschen angekündigt.

Ziel der Gegendemonstration am Freitag war, sich für den Samstag „warm zu laufen“, wie unter anderem aus der Antifa-Szene zu hören war. Sie wolle auch auf „Objekte der organisierten Rechten“ in der Innenstadt aufmerksam machen. Hintergrund sei ein nach Meinung der Organisatoren derzeit in der Gesellschaft ablaufender Rechtsruck. Sie kritisierten rassistische Übergriffe in Mecklenburg-Vorpommern.

Für die Demonstrationen am Samstag hat die Polizei angekündigt, Straftaten nicht zu dulden und konsequent und unverzüglich zu unterbinden. „Das Gewaltmonopol des Staates ist nicht teilbar“, sagte der Chef der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert