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Zwischenlager Nord : Ersatzbau für Castorhalle in Lubmin

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 08.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Die Betreiber des atomaren Zwischenlagers Nord in Lubmin prüfen den Bau einer Ersatzhalle zur Unterbringung der hochradioaktiven Castorbehälter. Der Ersatzbau sei bislang aber nur eine Variante der geplanten Maßnahmen, um die Sicherheit des Zwischenlagers langfristig zu planen, sagte der Geschäftsführer der Energiewerke Nord (EWN), Henry Cordes, gestern. Eine interne Entscheidung darüber solle noch in diesem Jahr fallen. Zuvor hatte das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ über Neubaupläne berichtet. Hintergrund sei demnach, dass im bundeseigenen Zwischenlager Nord die Hallen für den schwach- und mittelradioaktiven Teil mit der Halle 8 für die hochradioaktiven Castoren verbunden sind. Die Betreiber aller Zwischenlager hätten 2011 den Auftrag erhalten, ein neues Terrorismus-Schutzkonzept zu entwickeln. In der Halle 8 stehen 74 Castoren, davon 65 aus den DDR-Kernkraftwerken Lubmin und Rheinsberg.

Unterdessen wies das Bundesumweltministerium die Meldung zurück, dass Atom-Zwischenlager wegen möglicher Terrorgefahr besser geschützt werden sollen. „Es trifft nicht zu, dass das Bundesumweltministerium an einer Richtlinie zur Verschärfung der Sicherheit von Zwischenlagern arbeitet“, erklärte gestern ein Sprecher.

 

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