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Wismar : Erpressung mit selbst gemachten Nacktbildern

vom
Aus der Onlineredaktion

Erpresser kennen keine Grenzen – erst recht keine Schamgrenzen. Das zeigt sich in einem Fall aus Wismar. Dort haben Unbekannte von einem Mann 5000 Euro gefordert – für die Nichtverbreitung von Nacktbildern. Das Pikante dabei: Die Aufnahmen hatte das Erpressungsopfer selbst gemacht.

Wie der Mann mittleren Alters bei der Polizei zu Protokoll gab, habe er über ein Chatportal mit einer Frau kommuniziert. Die habe ihm ein Video zugesandt, in dem sie sich nackt präsentierte. Das Ganze war mit der Aufforderung verbunden, dass der Mann nun entsprechende Aufnahmen von sich machen und der Chat-Bekanntschaft zukommen lassen solle. Und genau das machte der Mann aus dem Raum Wismar auch. Danach entwickelte sich die Beziehung allerdings anders als erwartet: Per Chat erhielt er die Drohung, dass die Bilder veröffentlicht werden, falls er nicht 5000 Euro zahlt. Dem kam der Erpresste nicht nach, er erstattete Anzeige.

 

Die Polizei warnt vor leichtfertigem Umgang mit eigenen Daten: „Einmal ins Netz gestellte Bilder lassen sich kaum löschen. Sie machen erpressbar und bergen die Gefahr von so genanntem Internet-Mobbing“, betont Axel Köppen von der Polizeiinspektion Wismar.

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