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Mecklenburg-Vorpommern

17. Dezember 2017 | 14:58 Uhr

Gadebusch : Ermittlungen wegen Brandstiftung

vom

Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in Gadebusch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Gleichzeitig setzt die Polizei die Zahl der Verletzten herauf.

svz.de von
erstellt am 11.Jan.2012 | 06:43 Uhr

Gadebusch | Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in Gadebusch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Gleichzeitig setzt die Polizei die Zahl der Verletzten von zunächst einem auf drei herauf. Der Schaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Polizei hatte ein Bewohner des Hauses einen mit Öl gefüllten Topf auf den Herd gestellt und schaltete diesen ein. Danach begab er sich in ein anderes Zimmer und schlief ein. Durch den Alarm des Rauchmelders geweckt, bemerkte er, dass die Küche in Flammen stand und sich in der Wohnung eine starke Rauchentwicklung gebildet hat. Die Hausbewohner konnten sich selbstständig sowie mit Hilfe der Einsatzkräfte aus dem Gebäude retten. Eine Anwohnerin hatte zudem Hausbewohner aus dem mehrgeschossigen Bewohner heraus geklingelt. "Ich hatte einen Knall gehört, als ob ein Blitzknaller oder eine Rakete explodiert war", sagte die Frau vor Ort.

Flammen schlugen zwei bis drei Meter hoch aus dem Fenster

Als die Freiwillige Feuerwehr Gadebusch Dienstagabend am Brandort eintraf, brannte ein Zimmer bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen zwei bis drei Meter hoch aus dem Fenster. Das Feuer breitete sich auch auf den Flur und bis zum Kinderzimmer aus. Den 18 Feuerwehrkräften gelang es, den Brand zu löschen und betreuten die evakuierten Bewohner des Hauses. Die Wohnung, in der das Feuer ausbrach, ist unbewohnbar. In einer weiteren entstand Sachschaden durch Löschwasser.

"Es sieht schlimm aus. Wir werden den Betroffenen eine Wohnung zur Verfügung stellen", sagte gestern Jürgen Flotow vom Amt Gadebusch. Der Brandort bleibt vorerst beschlagnahmt.


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