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Subventionsaffäre Hohe Düne : Ermittlung gegen Ospa-Chef

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Die Subventionsaffäre um die luxuriöse Yachthafenresidenz in Rostock-Hohe Düne zieht weitere Kreise: Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt auch gegen Frank Berg, den Vorstandsvorsitzenden der Ostseesparkasse (Ospa).

Rostock | Die Subventionsaffäre um die luxuriöse Yachthafenresidenz in Rostock-Hohe Düne zieht weitere Kreise: Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt auch gegen Frank Berg, den Vorstandsvorsitzenden der Ostseesparkasse (Ospa). Der Verdacht lautet auf Beihilfe zum Betrug und Untreue zum Nachteil der eigenen Bank. Berg schweigt zu den Vorwürfen, wollte sich gestern nicht äußern. Oberstaatsanwalt Andreas Gärtner sagt: "Der Vorwurf hat sich aus der Auswertung der sichergestellten Unterlagen ergeben."

Lökkevik sitzt seit Ende Mai erneut in Untersuchungshaft. Der erste Haftbefehl war Ende März vom Landgericht Rostock aufgehoben worden. Ihm wird vorgeworfen, zwischen 2002 und 2006 13, 5 Millionen Euro erschlichen zu haben, indem er das Projekt künstlich in zwei splittete. "Berg soll Kenntnis von dieser Aufspaltung gehabt haben", sagt Gärtner. Dennoch habe er die Zusage gegeben, dass die Finanzierung des Vorzeigeprojekts gesichert sei. Der Schaden, der der Ospa durch diese Zusage entstanden sei, sei noch unbekannt.

Neben Lökkevik und Berg steht auch Roland Gießelbach, der Geschäftsführer des Landesförderinstituts, weiter im Fokus der Ermittler. Seine Behörde hatte die Anträge bearbeitet. Bei einer Verurteilung drohen sechs Monate bis zehn Jahre Haft.

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erstellt am 27.Jun.2011 | 07:18 Uhr

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