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Subventionsbetrug? : Ermittlung gegen Investor Anno Jagdfeld

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Die Rostocker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs. Ende Januar wurden Geschäftsräume durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt.

svz.de von
erstellt am 03.Feb.2013 | 05:55 Uhr

Rostock | Die Rostocker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs. Ende Januar seien Geschäftsräume verschiedener Projektentwicklungsgesellschaften in Bad Doberan durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gestern und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Jagdfeld wies die Vorwürfe zurück.

Er betonte zugleich, dass sie sich auch nicht gegen die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm richteten. Die Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG hatte vor einem Jahr Insolvenz angemeldet. Laut Staatsanwaltschaft wird gegen mehrere Beschuldigte ermittelt. Bei Förderanträgen für Gesundheits- und Tourismusprojekte in Bad Doberan seien falsche Angaben gemacht worden. Die Projekte seien allerdings nicht verwirklicht und die Anträge zurückgezogen worden. "Es sind keine öffentlichen Mittel geflossen, gleichwohl besteht der Verdacht auf Subventionsbetrug, weil der Tatbestand erfüllt ist", sagte Behördensprecher Holger Schütt. Jagdfeld erklärte dagegen: "Die Vorwürfe sind gänzlich unbegründet."

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