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Backhaus: Natürliche Quelle schuld : Erhöhte Uranwerte im Wasser

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Im Grund- und Trinkwasser Mecklenburgs sind erhöhte Uran Werte gemessen worden. Während die Grünen das auf den Einsatz von zu viel Dünger zurückführen, sieht Agrarminister Till Backhaus eher einen natürlichen Ursprung.

svz.de von
erstellt am 28.Aug.2013 | 08:05 Uhr

Schwerin | Im Grund- und Trinkwasser Mecklenburg-Vorpommerns sind erhöhte Werte des radioaktiven Metalls Uran gemessen worden. Während die Grünen das auf den Einsatz von zu viel Dünger in der Landwirtschaft zurückführen, sieht Agrarminister Till Backhaus (SPD) eher einen natürlichen Ursprung. Wie er gestern in Schwerin sagte, gibt es keine belastbaren Erkenntnisse, dass die erhöhten Werte aus mineralischen Phosphordüngemitteln stammen. Das vergleichsweise häufig vorkommende Schwermetall sei in der Erdkruste mit etwa 2,4 Milligramm je Kilogramm stärker vorhanden als etwa Cadmium, Zinn, Quecksilber oder Selen. Es werde in Flüssen, Meeren und auch im Grundwasser gefunden. 2009 sei die Arbeitsgruppe "Uran im Grund- und Trinkwasser in MV" gegründet worden. Wie es zu einer verstärkten Aufnahme des Urans aus dem Boden ins Grundwasser komme, solle jetzt eine weitergehende Untersuchung der Technischen Universität Clausthal klären, deren Ergebnisse 2014 erwartet werden. Backhaus versicherte: "Das Trinkwasser in Mecklenburg-Vorpommern kann gefahrlos genossen werden."

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