Vorpommern : Erfolge bei Bekämpfung der Geflügelpest

svz.de von
09. November 2014, 19:51 Uhr

Im Kampf gegen die Geflügelpest machen die Behörden in Vorpommern offenbar gute Fortschritte. Erste Proben von Tieren zeigten, dass sich das bisher nur aus Asien bekannte H5N8-Virus wohl nicht über den Drei-Kilometer-Radius um den befallenen Putenmastbetrieb ausgebreitet habe, sagte Kreis-Amtstierarzt Holger Vogel. Innerhalb des Sperrbezirks seien die mindestens 1000 Hühner, Enten und Gänse von Privathaltern inzwischen alle getötet worden, teilte das Landwirtschaftsministerium gestern mit.

Alle Beteiligten hätten unter schwierigsten Umständen sehr gute Arbeit geleistet, erklärte Minister Till Backhaus. Er lobte auch die Zusammenarbeit mit den Tierhaltern. „Natürlich ist es für jeden einzelnen Halter eine sehr schwere Situation, wenn die eigenen Tiere getötet werden müssen. Dennoch erfahren wir vor Ort sehr oft großes Verständnis für unsere Maßnahmen.“ Bis zum Sonntagvormittag wurden laut Ministerium über 500 Proben von getöteten Vögeln aus dem Sperrbezirk auf H5N8 getestet. Alle seien virusfrei gewesen.

Das H5N8-Virus war bisher vor allem aus Südkorea bekannt. Dort wurden seit Anfang des Jahres bereits zwölf Millionen Tiere getötet.

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