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Entwarnung: Kein giftiges Futter im Hühnerstall

vom

svz.de von
erstellt am 09.Mai.2010 | 08:51 Uhr

Schwerin | Von dem Skandal um dioxinbelastetes Biofutter sind nach Angaben des Schweriner Landwirtschaftsministeriums keine Hühnerfarmen in Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Ministeriumssprecherin Marion Zinke sagte am Samstag, im Nordosten sei kein Legehennenbetrieb von dem Futterlieferanten versorgt worden. Das hätten jetzt Überprüfungen der Lieferlisten ergeben. "Also kann auch kein Ei belastet sein." Aus Mecklenburg-Vorpommern kommt jedes dritte deutsche Bio-Ei.

Nach Dioxinfunden in Bioeiern und Futtermitteln hatten die Behörden in Deutschland in der vergangenen Woche vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zahlreiche Höfe gesperrt. Dioxinverseuchter Mais aus der Ukraine ist nach Behördenangaben von einem niederländischen Unternehmen von Nordrhein-Westfalen aus im Winter in mehrere Bundesländer verkauft worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht aber keine Gefahr für Verbraucher.

Futter von dem Lieferanten hat in MV lediglich ein Betrieb mit Ziegen und Schweinen bekommen, wie Zinke weiter sagte. Dieser sei überprüft worden. Das Ziegenfutter sei schon aufgebraucht gewesen. Das Schweinefutter sei sichergestellt worden und werde untersucht.

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