Ehrenamtsnadel : Engagement – nicht nur etwas für Rentner

Ansage für die nächste Übungseinheit: Martin Stubbe trainiert die Nachwuchskicker des FCM Schwerin.
Ansage für die nächste Übungseinheit: Martin Stubbe trainiert die Nachwuchskicker des FCM Schwerin.

Heute wird Respekt für das Engagement gezollt – Ehrennadel für 70 Mecklenburger und Vorpommern

svz.de von
05. Dezember 2014, 07:59 Uhr

Jeder Dritte in Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich unentgeltlich für das Gemeinwohl. Bundesweit sind es rund 23 Millionen Menschen. Einer Studie zufolge sind sie im Schnitt zehn Jahre ehrenamtlich tätig und leisten jährlich 4,6 Milliarden Arbeitsstunden. Bei einem Stundenlohn von 7,50 Euro entspräche das einer Wertschöpfung von 35 Milliarden Euro. Bürgerschaftliches Engagement findet im Sport, in der Kultur, im sozialen Bereich, bei den Freiwilligen Feuerwehren, im Rettungs- und Hilfsdienst, beim Schutz von Natur- und Umwelt, in der Schule, in der Kommunalpolitik oder bei Nachbarschaftsfesten statt. Das ist nicht selbstverständlich. Deswegen soll heute zum Tag des Ehrenamtes allen Ehrenamtlern gedankt werden.

Dazu wird Ministerpräsident Erwin Sellering morgen in Schwerin 70 Männer und Frauen aus MV mit einer Urkunde und der Ehrenamtsnadel auszeichnen. „In Mecklenburg-Vorpommern ist fast jeder Dritte ehrenamtlich aktiv, viele oft in mehreren Funktionen. Das ist eine beeindruckende Zahl. Ehrenamtliche sorgen für Miteinander, für Freundlichkeit und Wärme“, hebt Sellering hervor. Gerade in einem dünn besiedelten Bundesland sei das Engagement vor Ort für den Zusammenhalt, für attraktive Lebensbedingungen, für eine liebenswerte Heimat unverzichtbar. „Das hat höchsten Respekt der Gesellschaft verdient.“ Die Landesregierung werde ihre Unterstützung in diesem Bereich weiter ausbauen. So wird im Frühjahr auf Initiative der Landesregierung eine Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement gegründet.

Warum sich gerade junge Leute im Ehrenamt für ihre Mitmenschen einsetzen und mit Begeisterung ihrer Tätigkeit nachgehen, zeigen drei Beispiele aus Peckatel, Rostock und Schwerin.

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