Rückkehr des Tenders : Emotionale Heimkehr

Die Besatzung lässt Luftballons aufsteigen, hat ein Spruchband an Bord befestigt und Rosen dabei.
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Die Besatzung lässt Luftballons aufsteigen, hat ein Spruchband an Bord befestigt und Rosen dabei.

Fünf Monate hatte die Besatzung der „Donau“ auf diesen Moment gewartet

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24. Juni 2015, 21:00 Uhr

Bei der Rückkehr des Tenders „Donau“ hat es auch eine Premiere gegeben: Erstmals haben nicht nur die Angehörigen die 69 Frauen und Männer von der „Tender“-Besatzung mit Plakaten und Spruchbändern begrüßt, sondern auch die Crew hat sich etwas noch nie Dagewesenes einfallen lassen: An Bord war ein farbiges Spruchband im XXL-Format angebracht, das so manche Träne der Rührung auslöste: „Heimat ist nicht ein Ort, Heimat ist ein Gefühl, Heimat seid Ihr“. Dazu ließen die Soldaten beim Einlaufen rot-schwarz-gelbe Luftballons in die Höhe fliegen und hatten noch Rosen für ihre Liebsten und Familien dabei.

Die hatten sich teilweise bei der Herstellung der Spruchbänder auch ganz schön ins Zeug gelegt. So wie Helga Berndt für ihren Sohn Benjamin. Sie hatte ein Kopfkissen beschrieben und war mit Marleen Stampe und deren Tochter Shawna da. Die beiden sind Schwester und Nichte von Benni. Freundin Anja Töllner konnte nicht dabei sein, die steckt mitten in den Prüfungsvorbereitungen als Heilerziehungspflegerin. Der Tender war über fünf Monate unter dem Kommando von Kapitän Martin Delling (34) das Flaggschiff des Ständigen Marineabwehrverbandes der Nato.

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