Datenklau : Elf Ermittlungsverfahren pro Woche

Justizministerin Kuder: „Eine Spezialisierung ist sinnvoll.“
Justizministerin Kuder: „Eine Spezialisierung ist sinnvoll.“

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23. März 2014, 15:59 Uhr

Das illegale Ausspähen von persönlichen Daten und deren Missbrauch beschäftigt zunehmend auch die Justiz MV. Laut Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) nahmen die Staatsanwaltschaften in den zurückliegenden beiden Jahren in 1200 Fällen Ermittlungsverfahren auf, im Durchschnitt elf pro Woche. In aller Regel hätten die Täter Daten abgefangen, zum Teil über die Manipulation von Computern über das Internet. Wie viele der Fälle vor Gericht landeten, wurde nicht mitgeteilt.

Kuder mahnte zu Vorsicht im Umgang mit Kontonummern, Wohnadressen, Pin-Codes oder Passwörtern. „Der Missbrauch lauert an allen Ecken und hat viele Gesichter“, betont sie. So würden Kriminelle auf ungesicherten Seiten im Internet Daten mitlesen. Andere verkauften unerlaubt Adressen, die irgendwo hinterlassen wurden. An Geldautomaten würden Pins ausgespäht. Kuder riet, bewusst Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, aktuelle Anti-Viren- Schutzprogramme einzusetzen und in sozialen Netzwerken vorsichtig zu sein.

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