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Karls-Erlebniswelt : Eiszeit in Rövershagen: Vorbereitungen laufen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Am 19. Dezember startet bei Karls die „Fantastische Reise mit dem Orient Express“.

svz.de von
erstellt am 03.Dez.2015 | 21:00 Uhr

Sonnenschein, azurblaues Meer und 32 Grad Lufttemperatur – davon kann John Yong Chong Ming derzeit nur träumen. Während in seiner Heimat Malaysia Sommer ist, arbeitet der Künstler bei minus zehn Grad in Rövershagen an seiner Skulptur für die 13. Eiszeit in Karls-Erlebniswelt. „Es wird ein Fakir“, verrät der Bildhauer, der in seiner Heimat Eis-Skulpturen für Hotel-Büfetts schnitzt und nun mit deutlich größeren Eisblöcken arbeitet.

Für die 21 Künstler aus sieben Ländern, die täglich gut acht Stunden in der Kälte arbeiten, war gerade Bergfest. Noch gleicht die Halle einer riesigen Baustelle. Kettensägen fräsen sich durch Eisblöcke, Gabelstapler bringen das gefrorene Material zum Bestimmungsort, es wird gehämmert und gespachtelt. Noch bis zum 12. Dezember sind die Künstler zusammen mit 15 Helfern am Werk. Eine Woche bleibt dann noch für die Restarbeiten an Beleuchtung, Sound und weiterer Ausstattung, damit am 19. Dezember um 9 Uhr „Die fantastische Reise mit dem Orient-Express“ starten kann.

Etliche Neuerungen sollen auch bei der 13. Eiszeit wieder die Besucher anlocken. Neben farbigem Eis wird auch mit Schnee gearbeitet. „Der wurde quasi aus der gerade beendeten Rock’n’Roll-Eiszeit recycelt“, sagt Künstlerbetreuer Othmar Schiffer-Belz. Die Skulpturen, die von insgesamt 110 000 Besuchern rund zehn Monate lang angeschaut werden konnten, wurden mit Kettensäge und Stechbeitel verkleinert und mit einer Schneemaschine weiter verarbeitet. Dazu kamen für die neue Schau noch 300 Tonnen Eis, die sich jeden Tag ein Stück mehr in Stationen des Orient-Expresses verwandeln. Darunter der Eiffelturm, Konstantinopel, die Wiener Hofburg, eine Münchner Trachtengruppe und die Alpenrutsche. Für das richtige Flair werden außerdem Zug-Waggons aufgebaut, in denen die Besucher durch die Ausstellung gehen und auch aussteigen können.

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