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Drei Verletzte : Eisglätte bringt Autofahrer ins Rutschen

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Nach teils verregneten Weihnachten hat der Winter Einzug in Mecklenburg-Vorpommern gehalten. Frost und Schnee verwandelten Straßen in gefährliche Rutschbahnen. Drei Menschen wurden verletzt.

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2014 | 16:08 Uhr

Glatteis und vielerorts dünne Schneedecken haben am Montagmorgen den Autofahrern in Mecklenburg-Vorpommern den Start in die letzte Woche des Jahres erschwert. Straßen verwandelten sich in gefährliche Rutschbahnen. Bei Verkehrsunfällen wurden drei Menschen verletzt, darunter ein Kind, wie die Polizei mitteilte.

Auf einer Landstraße bei Lüttenhagen nahe Feldberg (Mecklenburgische Seenplatte) verlor eine Frau die Gewalt über ihr Fahrzeug. Der Wagen rutschte von der Straße und legte sich auf die Seite. Die siebenjährige Tochter der Fahrerin wurde leicht verletzt, sie kam zur Beobachtung ins Krankenhaus. Es entstand ein Schaden von 15 000 Euro.

In Neubrandenburg stießen auf eisglatter Straße zwei Pkw zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von zusammen rund 15 000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon; verletzt wurde hier niemand, wie es hieß.

Ebenfalls in Neubrandenburg kam der Fahrer eines Lastwagens mit Anhänger von der Straße ab, das Gespann rutschte in den Graben. Der 37-jährige Fahrer wurde leicht verletzt ins Klinikum der Stadt gebracht. Das verunglückte Fahrzeuggespann war mit Wäsche beladen. Der Schaden wurde auf etwa 30 000 Euro beziffert.

Auf der Bundesstraße 321 zwischen Crivitz und Schwerin geriet der Wagen einer 48-jährigen Frau plötzlich außer Kontrolle. Das Auto prallte gegen zwei Schutzplanken und wurde beschädigt. Die Fahrerin musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auf der gleichen Strecke kam kurz zuvor ein Pkw von der Straße ab und fuhr in eine Böschung. Der Fahrer blieb unverletzt, wie es hieß. An einer Kreuzung in Schwerin-Süd schlitterte ein bremsendes Auto gegen einen vorher haltenden Pkw auf. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von zusammen rund 3000 Euro. Verletzt wurde niemand. Auch in der Nacht zum Dienstag rechnen die Meteorolen wieder mit Schneefällen, die am Morgen in Schneeregen oder Regen übergehen können, wie Uwe Ulbrich vom Wetterdienst Meteomedia auf der Insel Hiddensee sagte. Am Morgen drohe dann „höllische Glätte“, weil der Boden weiterhin tief gefroren sei.

Das winterliche Intermezzo allerdings gehe am letzten Tag des Jahres schon wieder zu Ende. Für Silvester werden Plusgrade bis sechs Grad über Null, dichte Wolken und reichlich Regen vorhergesagt. Neujahr bleibe es relativ ruhig in der Wetterküche, bevor am Freitag Sturm und Regen bei fast frühlingshaften Temperaturen erwartet würden.

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