Eis und Schnee behindern den Straßenverkehr - mehrere Unfälle

Dicke Eiszapfen am Sundufer bei Stralsund. dpa
Dicke Eiszapfen am Sundufer bei Stralsund. dpa

svz.de von
12. März 2013, 06:12 Uhr

Eis und Schnee haben gestern weiterhin für glatte Straßen in Mecklenburg-Vorpommern gesorgt. Bei mehreren Unfällen wurden zwei Menschen schwer verletzt, zwei kamen mit leichten Verletzungen davon.

Auf einer Dorfstraße bei Spantekow nahe Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) stürzte ein Mopedfahrer, er wurde schwer verletzt. Ein Hubschrauber brachte den 57-Jährigen mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus nach Neubrandenburg, wie die Polizei mitteilte. Es bestehe der Verdacht auf ein Schädelhirntrauma. Der Fahrer war vermutlich zu schnell unterwegs. Er sei mit seinem Krad auf der Fahrbahn weggerutscht. Die Straße sei vom Winterdienst zuvor auf einer Seite freigeschoben worden, betonte eine Sprecherin.

Auf der Bundesstraße 197 in Pelsin bei Anklam wurde ein Autofahrer schwer verletzt. Er war mit einem auf seiner Fahrspur entgegenkommenden Pkw kollidiert und gegen einen Baum geprallt. Der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon. An den Autos entstand ein Sachschaden von zusammen rund 11 000 Euro.

Auf der Autobahn 20 bei Grimmen (Vorpommern-Rügen) kam ein 52-jähriger Mann mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Er wurde leicht verletzt. Die Unfallursache war zunächst unklar. Am Auto entstand ein Schaden von etwa 20 000 Euro.

Insgesamt gab es im Nordosten kaum noch Behinderungen im Berufs- und Schülerverkehr. „Die Straßen sehen inzwischen deutlich besser aus als am Vortag“, sagte eine Sprecherin in Schwerin. „Die Fahrbahnen sind super freigeräumt“, meinte ein Sprecher in Wismar.

Auch in Südwestmecklenburg sei das Wetter nicht mehr das vorherrschende Thema, hieß es in Ludwigslust. In Bresegard bei Picher sei ein Auto in den Straßengraben gerutscht, verletzt wurde aber niemand.

Unterdessen warnte die Polizei vor vermehrtem Wildwechsel. Bei geschlossener Schneedecke würden die Tiere auf der Suche nach Futter viel umherwandern und auch Straßen überqueren. Bei mehreren Wildunfällen am Dienstag seien aber keine Menschen verletzt worden.

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