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„Tag des offenen Denkmals“ : Einblicke in die Geschichte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 200 Veranstalter aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich an der bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“

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erstellt am 14.Sep.2014 | 08:57 Uhr

Wer sich für Geschichte interessiert, sollte morgen auf keinen Fall zu Hause bleiben. Denn zum „Tag des offenen Denkmals“ sind in ganz Mecklenburg-Vorpommern hunderte Einrichtungen geöffnet, die einen Einblick in vergangene Zeiten geben. Unter dem Motto „Farben“ werden im ganzen Land Führungen angeboten. So erfahren die Besucher des historischen Bahnhofs in Gadebusch unter diesem Aspekt einiges über die Geschichte des Gebäudes. Im Kloster Rehna gibt eine Restauratorin Einblicke in ihre Arbeit.

Der „Tag des offenen Denkmals“ ist eine bundesweite Aktion, die seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert wird. Dort laufen auch die Bewerbungen der Veranstalter aus den einzelnen Bundesländern zusammen. „Mitmachen kann jeder, der meint, dass er etwas Interessantes zu zeigen hat“, sagt Carolin Kolhoff, die Leiterin des Referats „Tag des offenen Denkmals“ der Stiftung. Es gebe zwar auch einige Veranstalter, die ohne eine Anmeldung mitmachen, aber die meisten seien offiziell registriert. „Das hat einige Vorteile“, sagt Carolin Kolhoff.

Denn wer sich über die Stiftung an der Veranstaltung beteiligt, wird nicht nur im offiziellen Programmkatalog eingetragen, sondern bekommt auch Unterstützung bei der Organisation.

Viele Kriterien müssten die Bewerber nicht erfüllen. So muss beispielsweise auch nicht jedes der geöffneten Gebäude zwingend unter Denkmalschutz stehen. „Der Tag bietet die Möglichkeit, der Öffentlichkeit die Schutzbedürftigkeit vieler Gebäude zu zeigen“, sagt Carolin Kolhoff.

Das Konzept hat Erfolg. Während der Aktionstag anfänglich rund 3500 Veranstalter anzog, sind in diesem Jahr etwa 7500 Gebäude und Einrichtungen in ganz Deutschland geöffnet. Und auch in anderen Ländern hat die Idee unzählige Anhänger. In ganz Europa ist das Projekt unter dem Titel „European Heritage Days“ zusammengefasst, 50 Länder beteiligen sich daran. Aus Mecklenburg-Vorpommern sind laut Carolin Kolhoff in diesem Jahr mehr als 200 Bewerbungen eingegangen.


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