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Rostocker Stadtmission : Ein Weihnachtsfest für Menschen ohne Heim

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Betreuungszentrum der Rostocker Stadtmission verschönert Bedürftigen den 24. Dezember

Auch Menschen ohne eigenes Zuhause sollen in besinnlicher Umgebung das Weihnachtsfest erleben dürfen. Deswegen veranstaltet das integrative Betreuungszentrum der Rostocker Stadtmission für die bedürftigen Bewohner eine Weihnachtsfeier. „Es ist schon Tradition, dass der Chor der Luther-St.-Andreas-Gemeinde zu Besuch kommt“, sagt Einrichtungsleiter Hartwig Vogt (53). Damit die Feier auch in den kommenden Jahren ausgerichtet werden kann, sammelt die Diakonie zusammen mit den NNN mit der Aktion „Gaben der Hoffnung“ Spenden.

Während die Bewohner mit den Sozialarbeitern in gemütlicher Runde gemeinsam Kaffee und Kuchen genießen, untermalt der Chor – angeleitet von Pastorin Gerlind Froesa-Schmidt – den Abend mit traditionellen Weihnachtsliedern. „Falsch singen gibt es nicht“, betont Vogt bei seiner Eröffnungsansprache und möchte somit den Teilnehmern die Hemmungen beim Mitsingen nehmen. Bei einer zweiten Weihnachtsfeier grillen die Bewohner auf dem Gelände im Hawermannweg und es wird Kesselsuppe gereicht. Zum Heiligen Abend gibt es die Bescherung und ein kleines Geschenk für jeden Bewohner. „Zu den Feiern ist jeder Bewohner eingeladen“, fügt der Leiter hinzu. Für Sozialarbeiterin Franziska Hagemann (25) ist es das erste Fest in der Einrichtung. Sie betreut seit zwei Monaten die Menschen der Paulus-Tagesstätte für Suchtkranke. „Wir beschäftigen die Menschen, damit sie zuerst eine Tagesstruktur bekommen“, sagt sie. Dazu gehört Einkaufen, Kochen und Basteln.

In dem Betreuungszentrum finden 150 wohnungslose Menschen eine Unterkunft. „Von 18 bis 80 Jahre alt sind die Bewohner“, so Vogt. Die Mitarbeiter bemühen sich, den Bedürftigen eine Perspektive zu geben, damit sie wieder einen Sinn in ihrem Leben finden. „Manche brauchen aber eine dauerhafte Betreuung und sind über Jahre bei uns“, ergänzt der Leiter.

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