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Deutsche Meisterschaften der Kleinboote : Ein Duell auf Augenhöhe

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Hannes Ocik von der Schweriner Rudergesellschaft und sein Lübecker Partner Maximilian Munski haben sich bei den deutschen Meisterschaften der Kleinboote für internationale Aufgaben empfohlen.

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erstellt am 23.Apr.2013 | 10:51 Uhr

Duisburg | Hannes Ocik von der Schweriner Rudergesellschaft und sein Lübecker Partner Maximilian Munski haben sich am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften der Kleinboote für internationale Aufgaben empfohlen. Bei fairen Bedingungen ohne Wind und Regen sowie 13 Grad Lufttemperatur belegte das Duo im Zweier ohne im Lauf der sechs Besten in 6:50,47 Minuten Platz fünf.

Beim Sieg der Rostock/Berliner Besatzung Felix Drahotta/Anton Braun (6:42,74) hatten Ocik/Munski auf der Regattastrecke von Duisburg-Wedau lange Zeit sogar Bronze in Visier. Bei Halbzeit der Distanz von 2000 Metern besaßen sie nicht einmal eine Sekunde Rückstand auf den Bronzerang. Auch 500 Meter vor dem Ziel war im Duell mit der in London im Deutschland-Achter die Goldmedaille erringenden Paarung Kristof Wilke/Maximilian Reinelt (Ulm) noch Edelmetall in Reichweite.

"Wir haben alles versucht. Es war ein packendes Duell auf Augenhöhe. Am Ende hatten die vom Achter mit 0,78 Sekunden Vorsprung die Bugspitze zuerst über den Zielstrich", sagte Ocik. Das Team aus dem Norden schaut nun gespannt auf die Zusammensetzung der Skullboote für die Saisonhöhepunkte mit den Europa- (31. 5. - 2. 6. Sevilla) und Weltmeisterschaften (25. 8. -1. 9. Chungju/Südkorea). Die internationale Hügelregatta von Essen (11./12. Mai) wird zeigen, wo das Duo "unterkommt".

Auch andere "Nordlichter" präsentierten sich auf der Wedau achtbar. Stephan Krüger vom Olympischen Ruder-Club Rostock hatte zwar gegen Seriensieger Marcel Hacker (Magdeburg) sowie die Doppelvierer-Olympiasieger Karl Schulze (Dresden) und Lauritz Schoof (Rendsburg) keine Siegchance, aber den Sprung auf das Podium verpasste Stephan erst auf den letzten 100 Metern denkbar knapp. Nach 2009 erstmals wieder im A-Finale der besten sechs Einer, reichte es zum fünften Platz.

Nicht ganz wie erwartet verlief das nationale Sport-Comeback von Ulrike Sennewald und Nadja Drygalla im Zweier. Schon im Vorlauf und Halbfinale fehlte es dem Duo vom ORC am nötigen Speed. Im Finale reichte es nur zu Position fünf. Schnellste Crew war der Zweier mit der Ex-Rostockerin Marlene Sinnig sowie Katrin Hartmann. Bei den leichten Frauen gewann die Bützowerin Wiebke Hein, jetzt in Berlin rudernd, Silber.

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