Endmoränenlandschaft : Durch den Naturpark radeln

Die 155 Kilometer lange Warnow prägt   die Landschaft des Naturparks Sternberger Seenland.
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Die 155 Kilometer lange Warnow prägt die Landschaft des Naturparks Sternberger Seenland.

Im siebten Teil unserer Serie der schönsten Fahrradtouren in MV führt die Strecke durch das Sternberger Seenland

svz.de von
10. Juli 2014, 11:55 Uhr

Ausgangspunkt für die etwa 50 Kilometer lange Tour durch den Naturpark Sternberger Seenland ist Warin. Hier kann man sich im Naturparkzentrum über die Entstehungsgeschichte der Landschaft, die Tier- und Pflanzenwelt und die Lebensräume sowie deren Schutz in der Region informieren. Wenige Schritte entfernt ist im „Haus des Gastes“ die Touristinformation. Von der 1233 erwähnten Kirche zum Heiligen Geist ist nichts mehr zu sehen; die heutige neugotische Kreuzkirche am Markt wurde 1878 fertiggestellt.

Wir fahren zur Hauptstraße und dort links zum Ortsausgang, wo es in Richtung Graupenmühle abgeht. Auf Asphaltweg geht es durch den Wald. Der Linksabzweig nach Klein Labenz lohnt für einen Abstecher ans Nordufer des Groß Labenzer Sees. Geradeaus geht es nach Weiße Krug, wo wir am Weißen See entlang den Ort Richtung Friedrichswalde durchfahren. Durch den Wald geht es Richtung Groß Görnow. Wir halten uns links und folgen am Gutsgelände dem Rechtsknick. Ein Abstecher in das Naturschutzgebiet Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz bietet eine relativ naturnahe Flusslandschaft. Es geht an einem Aussichtsturm vorbei nach Sternberger Burg, wo wir an der Hauptstraße unseren Weg nach rechts fortsetzen. Einen Abstecher zum Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden mit dem altslawischen Tempelort sollte man einplanen. Darüber hinaus kann man das Oldtimer-Museum oder die frühgotische Backsteinkirche besuchen.

Von Sternberger Burg fahren wir weiter Richtung Sternberg. Einen Abstecher kann man in den Ort mit seiner Stadtkirche, den Fachwerkhäusern, dem neugotischen Rathaus, dem gotischen Mühlentor, den alten Wallmauerresten und dem Heimatmuseum unternehmen. Sonst geht es kurz vor dem Ort ab Richtung Sülten.

Es geht weiter über die Warnow. Danach fahren wir über Sagsdorf nach Sülten weiter, wo wir eine Binnenland-Salzstelle passieren. An alten Stieleichen vorbei überqueren wir den Mühlenbach und die Bahngleise, fahren links auf sandigem Schotterweg an die Bundesstraße und überqueren diese. Später ist der Weg von Linden gesäumt und erlaubt einen Blick über die Landschaft. Im Wald halten wir uns an der Gabelung links und erreichen das Schloss Kaarz samt Parkgelände, das mit seinen zum Teil über 500 Jahre alten Eichen, Douglasien und Zypressen und anderen botanischen Besonderheiten einlädt.

Wir biegen nach etwa zwei Kilometern rechts ab und fahren am Schönlager See entlang , bis es Richtung Necheln und Golchen abgeht. Ein Abstecher zum Gutshaus Alt Necheln lohnt sich auch wegen der Naturschutzstation „Haus Biber & Co“ des NABU.

In Golchen fahren wir geradeaus, biegen vor Keez rechts ab und umfahren den Keezer See bis zur Badestelle, die wir passieren. An der Kreuzung fahren wir geradeaus bis Zahrensdorf, wo wir uns rechts halten und bald die Anlage des Klosters Tempzin sehen. Das 1222 gegründete Antoniterkloster weist zum Teil über 500 Jahre alte Gebäude auf. 1994 wurde hier die erste moderne Pilgerherberge Deutschlands gegründet. Wir biegen am Kloster links ab und kommen auf einen Schotterweg, an dessen Gabelung wir uns rechts halten. An der folgenden Kreuzung fahren wir entweder geradeaus oder rechts. Beide Wegstrecken führen bei Waldheim auf einen Asphaltweg, der uns an die Schweriner Straße bringt. Wir gelangen auf die Ortsdurchfahrt Warin, von der wir Richtung Markt und Naturparkinfozentrum abbiegen.

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