Mecklenburg Vorpommern : Drogen-und Handyfunde in den Gefängnissen

Drogenund Handys sind im Vollzug verboten.
Drogenund Handys sind im Vollzug verboten.

Häftlinge in Land suchen immer häufiger den illegalen „Draht“ nach draußen - 2014 wurden 404 illegale Mobiltelefone im Land konfisziert / Ein Drittel mehr als im Jahr zuvor

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29. März 2015, 21:00 Uhr

Häftlinge in Land suchen immer häufiger den illegalen „Draht“ nach draußen. Darauf lässt die wachsende Zahl von Handys schließen, die Justizangestellte bei Häftligen fanden. Nach Angaben des Justizministeriums in Schwerin wurden 2014 bei Kontrollen in den landesweit fünf Vollzugsanstalten 408 Mobiltelefone sichergestellt. Das war etwa ein Drittel mehr als im Jahr davor, als 318 eingeschleuste Telefone konfisziert wurden.

Ein Ministeriumssprecher sieht die Ursache für den Anstieg in den verstärkten Kontrollen. Es sei davon auszugehen, dass die Geräte durch Besucher eingeschmuggelt oder über die Mauern geworfen worden seien. In der Haftanstalt Waldeck bei Rostock sollen Handyverbindungen künftig durch einen Störsender unterbunden werden.

Bei der Überprüfung der Zellen fand das Aufsichtspersonal auch illegale Drogen. In der Regel habe es sich um Kleinstmengen von weniger als zwei Gramm sowie Tabletten und Ampullen gehandelt, hieß es. Die Zahl der Funde stieg 2014 gegenüber dem Vorjahr leicht auf insgesamt 82. In allen Fällen sei Strafanzeige gestellt worden.


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