Verstöße : Drogen im Straßenverkehr bei „Fusion“-Festival

Beim Fusion-Festival wurden bei Verkehrskontrollen der Polizei Drogen einkassiert

Beim Fusion-Festival wurden bei Verkehrskontrollen der Polizei Drogen einkassiert

Bei dem Einsatz vom 27. Juni bis Mittwoch sind 200 Beamte im Einsatz gewesen, um den Verkehr zu kontrollieren

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05. Juli 2018, 20:45 Uhr

Während und nach dem „Fusion“-Festival in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hat die Polizei in mehr als 100 Fällen Drogen einkassiert. Zudem hätten knapp 190 Fahrer unter Drogeneinfluss am Steuer gesessen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Bei dem Einsatz vom 27. Juni bis Mittwoch seien rund 200 Beamte im Einsatz gewesen, um den Verkehr zu kontrollieren. Das Festival selbst hatten vom 27. Juni bis 1. Juli nach Angaben der Veranstalter rund 70 000 Menschen besucht.

Insgesamt seien 263 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz geschrieben worden. Wenn etwa bei einem Fahrer ein Drogentest positiv reagiert, wird diesem automatisch der Besitz der Droge unterstellt, wie eine Polizeisprecherin sagte. So erkläre sich, warum es 263 Anzeigen gebe, obwohl nur in 105 Fällen tatsächlich Drogen gefunden worden seien. Die Zahl der Verstöße sei vergleichbar mit der Fusion im Jahr 2016. Vergangenes Jahr fiel das Festival aus.

Unter den Tatverdächtigen beziehungsweise Betroffenen seien 143 Ausländer gewesen. Diese hätten Sicherheitsleistungen in Höhe von mehr als 40 000 Euro bezahlen müssen, erklärte die Polizei. Dadurch soll die Möglichkeit eines Strafverfahrens sichergestellt werden. Zu Unfällen wegen Drogenkonsums sei es jedoch nicht gekommen.

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