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Flugzeugabsturz Stettiner Haff : Dritte Leiche und Gros der Wrackteile geborgen

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Warum stürzt ein Kleinflugzeug bei bestem Flugwetter über dem Stettiner Haff ab? Die Antwort ist bisher unklar. Experten untersuchen inzwischen die ersten Wrackteile der Maschine. Drei Tote sind geborgen worden - vermutlich die Insassen.

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2016 | 10:15 Uhr

Nach dem Flugzeugabsturz bei Heringsdorf (Kreis Vorpommern-Greifswald) haben Taucher eine dritte Leiche im Stettiner Haff gefunden. Der Tote wurde geborgen und soll nun mit den beiden anderen Toten von Rechtsmedizinern untersucht und identifiziert werden, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Es wird vermutet, dass es sich um die drei Insassen des Kleinflugzeugs aus Hessen handelt, das am Sonntag südlich von Heringsdorf (Kreis Vorpommern-Greifswald) abstürzte.

Die Ursache des Unglücks ist bisher unklar. Sie soll von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt werden. „Wir müssen unter anderem herausfinden: Was ist der Grund, dass das Flugzeug an Höhe verloren hat?“, sagte ein Sprecher der Bundesbehörde.

Teile des Flugzeugs - darunter Cockpitteile, der Rumpf, eine Sitzbank und das Heck - wurden in einem Gebiet von mehreren hundert Quadratmetern im Haff entdeckt. Dieses Gebiet liegt etwa vier Kilometer südlich der Insel Usedom. Beobachter vermuten, dass die Maschine beim Aufprall auf das Wasser auseinanderbrach.

Die Maschine war mit zwei 61 und 52 Jahre alten Männern und der 51-jährigen Frau des jüngeren Mannes unterwegs. Sie waren am Freitag aus Hessen an die Ostsee geflogen und laut Polizei am Sonntagmorgen am Flughafen Heringsdorf zum Rückflug gestartet. Kurz danach brach jeder Kontakt ab. Die Insassen wollten zum Flugplatz in Michelstadt (Odenwaldkreis). Bei den Männern soll es sich um erfahrene Piloten gehandelt haben. Der 61-jährige Bekannte des Paares kommt den Angaben zufolge aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg, das Paar aus dem Odenwaldkreis.

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