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Superwetter im Juli und August : Drittbestes Tourismus-Ergebnis seit 1990

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Wie kaum eine andere Branche ist der Tourismus vom Wetter abhängig. Das hat das Jahr 2013 bisher deutlich gezeigt. Nun scheint diese Saison trotz mancher Kapriolen in Mecklenburg-Vorpommern einen guten Verlauf zu nehmen.

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2013 | 06:45 Uhr

Rostock/Heiligendamm | Das überwiegend gute Wetter im Juli und August hat der Tourismusbranche beste Übernachtungszahlen beschert. Wie der Landestourismusverband gestern in Heiligendamm berichtete, werden in diesen beiden Hochsaisonmonaten mehr als zehn Millionen Übernachtungen erwartet, im vergleichsweise kühlen Sommer 2012 waren es 9,8 Millionen. Auch das erste Halbjahr sei trotz mancher Wetterkapriolen gut verlaufen. Zwischen Ostsee und Seenplatte wurden 10,7 Millionen Übernachtungen gezählt - das drittbeste Ergebnis seit 1990. "Ich bleibe optimistisch, dass wir die angepeilten 28 Millionen Übernachtungen am Jahresende erreichen", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). 2012 wurde 27,9 Millionen Übernachtungen gezählt. "Mecklenburg-Vorpommern hat seine Position als führendes Sommerreiseziel der Deutschen in diesem Jahr untermauert", sagte die Präsidentin des Landestourismusverbandes, Sylvia Bretschneider. Norddeutschland sei auch im Wettbewerb mit südeuropäischen Reise regionen ein hervorragendes Ziel. Von Vorteil sei in diesem Jahr die Verteilung der Sommerferien gewesen, betonte Bretschneider. In einem Zeitraum von 85 Tagen waren zunächst die norddeutschen Länder an der Reihe, dann die ost- und mittel- und schließlich die süddeutschen. 2014 betrage der Sommerferienkorridor nur noch 71 Tage. "Jeder Tag weniger Ferien bedeutet für die Branche im Nordosten mindestens drei Millionen Euro entgangener Umsätze und eine stärkere Belastung der Infrastruktur."

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