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Capitol und SVZ haben es geschafft : Dresen-Film kommt doch früher nach Schwerin

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Das Schweriner Capitol und unsere Zeitung haben es geschafft. Morgen läuft der hochgelobte Film "Halt auf freier Strecke" an - und Karten können unsere Leser auch gewinnen.

svz.de von
erstellt am 23.Nov.2011 | 10:36 Uhr

Schwerin | Andreas Dresen ist fast ein Schweriner, sein vergangenen Woche in den Kinos gestarteter neuer Film ist bundesweit das Kino-Ereignis schlechthin - und doch sollte "Halt auf freier Strecke" erst im Februar ins Schweriner Kino kommen. Jetzt können die Cineasten in der Landeshauptstadt aufatmen: Das Schweriner Capitol und unsere Zeitung haben es geschafft. Morgen läuft der hochgelobte Film an - und Karten können unsere Leser auch gewinnen.

Noch vor einer Woche hatte der bundesweite Kinostart ohne Schwerin stattgefunden - der Stadt, in der Andreas Dresen aufgewachsen ist und in der er immer wieder auf dem Filmkunstfest zu Gast war. "Er hat uns sogar mal ins Gästebuch geschrieben, dass er hier im Capitol seinen ersten Kuss bekommen hat", sagt Kino-Leiter Dirk Mattenklott. Nun hat er noch einmal beim Verleih nachgebohrt und "Halt auf freier Strecke kann anlaufen. Morgen gibt es zwei Vorstellungen, um 18 und um 20.15 Uhr.

Auch beim Filmkunstfest MV freut sich das Team, dass der Dresen-Film schon jetzt in der Landeshauptstadt zu sehen ist. "Ein wirklich berührender Film", sagt Filmkunstfest-Programmredakteur Oliver Hübner, der "Halt auf freier Strecke". "Wir hätten den Film gerne auf dem Filmkunstfest MV im vergangenen Mai uraufgeführt - doch wenn Cannes ruft...", sagt Torsten Jahn, Filmkunstfest-Geschäftsführer. In Cannes hatte der Film einen Saal voller hartgesottener Kinokritiker in ein tränenfeuchtes Häuflein verwandelt. Berührend, präzise und humorvoll erzählt Dresen ("Sommer vorm Balkon", "Halbe Treppe") die Geschichte des an Krebs erkrankten Familienvaters Frank Lange (Milan Peschel). Seine Ehefrau Simone (Steffi Kühnert) ist mit der Situation überfordert, versucht aber, den Familienalltag aufrechtzuerhalten. Noch kein anderer Film hat so überzeugend gezeigt, dass das Sterben zum Leben gehört wie "Halt auf freier Strecke."

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