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Spielbank-Konzessionen : Drei Bewerber für Spielbanken

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Für die Spielbanken in Mecklenburg-Vorpommern gibt es trotz der seit Jahren nur mäßigen Einspielergebnisse doch noch Interesse

Für die Spielbanken in Mecklenburg-Vorpommern gibt es trotz der seit Jahren nur mäßigen Einspielergebnisse doch noch Interesse. Auf die europaweite Ausschreibung der Spielbank-Konzessionen Ende Februar hätten sich drei Bewerber gemeldet, sagte gestern ein Sprecher des Innenministeriums in Schwerin. Nähere Angaben zu den Interessenten machte er nicht. Eine Kommission werde nun die eingereichten Unterlagen prüfen. Erst danach werde über einen Zuschlag entschieden. Das Ministerium will eine Erlaubnis zur Errichtung und den Betrieb von Spielbanken für zehn Jahre erteilen. Die Spielbanken in Schwerin und Warnemünde wurden im August 2013 geschlossen, nachdem die Konzessionen dafür ausgelaufen waren. Insgesamt 71 Mitarbeiter waren davon betroffen. Im Mai enden auch die Konzessionen für die Spielbanken in Stralsund, Heringsdorf und Binz.

Die Betreiber dort hatten ebenfalls keinen Antrag auf Verlängerung gestellt. Als Gründe wurden geringe Umsätze beim Spiel und die vom Land vereinnahmte Spielbankenabgabe genannt. 2012 hatten alle Spielbanken im Land zusammen einen Bruttospielertrag von rund 6,5 Millionen Euro erzielt. Bereits Ende 2010 hatte die Spielbank in Waren/Müritz geschlossen.

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erstellt am 28.Apr.2014 | 20:42 Uhr

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