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Mecklenburg-Vorpommern : Drastischer Rückgang der Einschulungen

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In keinem anderen Bundesland ist die Zahl der Erstklässler so stark zurückgegangen wie in MV. Mitte August waren im Nordosten 11 800 Kinder eingeschult worden, 7 Prozent weniger als zu Beginn des Schuljahres 2010/2011.

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erstellt am 09.Nov.2011 | 10:01 Uhr

Wiesbaden/Schwerin | In keinem anderen Bundesland ist die Zahl der Erstklässler binnen Jahresfrist so stark zurückgegangen wie in Mecklenburg-Vorpommern. Mitte August waren im Nordosten 11 800 Kinder eingeschult worden, 7 Prozent weniger als zu Beginn des Schuljahres 2010/2011. Wie das Statistische Bundesamt gestern in Wiesbaden weiter mitteilte, stieg zum Schulstart 2011/12 deutschlandweit die Zahl der Schulanfänger gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent auf 712 300. Dieser leichte Anstieg ist den Statistikern zufolge aber ausschließlich auf die Umstellung des Stichtags für Einschulung in Nordrhein-Westfalen vom 31. August auf den 30. September zurückzuführen. Das bevölkerungsreichste Bundesland verzeichnete so ein Plus von 5,2 Prozent. Neben MV registrierten auch Hessen (- 4,7 Prozent) und Schleswig-Holstein (- 3,7 Prozent) spürbare Rückgänge.

Laut Daten des Bildungsministeriums hatte die Zahl der Einschulungen in MV 2001 mit 9868 den bisherigen Tiefpunkt erreicht. Grund war der Geburtenknick nach 1989. In den ersten Nachwendejahren waren die Geburtenzahlen auf ein Drittel gesunken. Danach gab es wieder einen leichten Anstieg. Seit 2003 schwankt die Zahl der Einschulungen zwischen 12 000 und 13 000.

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